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Ein gefundenes Fressen für alle Freunde des obskuren Metals ist mit Sicherheit das Debüt-Album von den Amis VYNDYKATOR. Sie scheißen auf alle Trends und scheren sich einen Dreck um moderne Sounds - das hier ist traumhafter Old-School-Stoff ohne wenn und aber!
Allein schon der Gesang/Gekreische ist so herrlich kauzig und dürfte jedem EDGUY/STRATOVARIUS-Fan mehr als sauer aufstoßen - rülps! Der Mann hört sich an wie eine gemeiner Mischmasch aus Udo Dirkschneider und Tim Baker. Ähm "Der Mann" ist kein geringerer als Bobby Mitchell, genau jener, der das Kultalbum "Battle At Helm's Deep" von ATTACKER einsang. Später formierte er noch SLEEPY HOLLOW, die ebenfalls purer Kult sind. VYNDYKATOR soll womöglich die Weiterführung dieser beiden Legenden sein und sie klingen so herrlich nach den Achtzigern, so dass alle Fans dieser Richtung Purzelbäume schlagen werden.
Allein schon Hämmer wie "Rot In The Chamber" oder das an selige ATTACKER erinnernde "Mr Murder" sind absoluter Pflichtstoff und haben ein unbeschreibliches Flair, was den meisten neuen Acts völlig fehlt. Wer aber auch Gefallen an Acts wie SKULLVIEW oder SEASONS OF THE WOLF findet, kann bedenkenlos zugreifen.
Leider gibt es nur 7 (geilste) Stücke zu bestaunen, aber da das Ding bereits vor über einem Jahr aufgenommen wurde, habe ich Hoffnung auf neue Songs…Übrigens singt Mr Mitchell auch noch bei ALCHEMY X, der Band von Steve Ratchen, der dafür bei VYNDYKATOR den Bass zupft. Dort geht es eher proggy zu, aber dennoch cooler Stoff! (Online 07. April 2003)
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