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Nicodemus - The Supernatural Omnibus (7,5/10) - USA - 2003

Genre: Progressive Metal
Label: Dark Symphonies
Spielzeit: 58:43
Band homepage: Nicodemus

Tracklist:

  1. Something In The Walls
  2. Nightfall Bares My Burden
  3. Afterglow
  4. Harlot
  5. Of Pride & Necessity
  6. The Lazarus Syndrome
  7. Within The Glow Of Embers
  8. Deepening
  9. Shards Of A Bitter Night Wept
  10. Benedetto Sia
Nicodemus - The Supernatural Omnibus
Als unser Mark mitbekam, dass ich die NICODEMUS "The Supernatural Omnibus"-CD in meinen Händen hielt, wäre er mir fast durchs Telefon gesprungen und er ließ mich nicht los, bis er zumindest ein bisschen von der Musik hören durfte. Als großzügiger Boss, der ich nun mal bin, ließ ich ihn Teile der ersten beiden Songs übers Telefon anhören und trotz der eher schlechten Soundqualität, die ich über den Atlantik sendete, war Mark sofort ergriffen.

Zunächst verstand ich das überhaupt nicht, da NICODEMUS zum Dark Symphonies Repertoire gehören und sie (Dark Symphonies) meines Wissens nach keine "normalen" Bands unter Vertrag haben, sie sind alle anders und haben einen eigenen Touch, was man so oder so sehen kann, MAUDLIN OF THE WELL gehören da wohl zu den extremsten Beispielen.

Versteht mich nicht falsch, obwohl NICODEMUS auf demselben Label sind klingen sie überhaupt nicht nach MOTW, obwohl ihr Stil ebenfalls sehr schwer zu beschreiben ist und wenn man sich die vielseitigen Vocals, die Atmosphäre und die Intensität anschaut, sollte das Untergenre Progressive Metal die wohl beste Beschreibung dieses Sounds sein, wobei ich die Musik dieser vier Amerikaner natürlich etwas genauer beschreiben muss, damit ihr versteht, um was es bei dieser Band geht.

Wenn ich sage, dass sie Gothic Metal, Death Metal und Heavy Metal kombinieren, dann werdet ihr diese Mischung wohl seltsam finden (oder mich, je nachdem), aber das ist es, was sie grundsätzlich tun und sie erschaffen damit etwas definitiv sehr Originelles, ergänzend kommen die sowohl cleanen als auch rauen Vocals und auch die engelsgleiche weibliche Stimme hinzu. Es ist fast schon offensichtlich, dass es etwas länger dauert, bis man sich in die Musik reinfindet.

Es ist sehr schwer einen bestimmten Song herauszunehmen (wobei ich speziell das großartige Instrumental "The Lazarus Syndrome" nennen muss), da alles sehr kontinuierlich gestaltet wird, verschiedene Stimmungen und Atmosphäre bereithält, ebenso vielschichtig sind auch die Vocals und alles ist so unvorhersehbar, dass es wohl die Einen Mist nennen werden und die Anderen lange Zeit faszinieren wird.

Mein Ratschlag ist, "The Supernatural Omnibus" ein paar Mal anzuhören, bevor man ein Urteil fällt, denn wie gesagt, es braucht seine Zeit um sich zu entfalten und zu zeigen, was es draufhat, aber wenn ihr Geduld beweist, werdet ihr von einem facettenreichen Album belohnt werden, welches man in dieser Form nicht allzu oft zu hören bekommt. (Online 14. April 2003)

Alexander Melzer



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