|
Ich weiß ja nicht, vielleicht bin ich der Einzige, der so denkt, aber wenn man sich PLATITUDE nennt, vor allem wenn man Power Metal spielt, mag das nicht gerade die beste Wahl gewesen sein, denn sicherlich werden nicht wenige Leute vom Bandnamen auf den Inhalt der CD schließen…
Wie auch immer, die jungen Schweden bieten uns keine Plattitüten, die sie austauschbar machen und auch keine Songs, die nirgendwo hinführen, wobei ich schon auf der Suche nach einer eigenen Identität bin, was grundsätzlich schlecht ist, aber wenn die Musik erfrischend und gut dargeboten wird, dann sollte auch das kein großes Problem sein. Doch… ist es überhaupt so?
Nun, Leute wie Hawk werden gleich nach dem nächsten Eimer zum reinkotzen suchen, denn PLATITUDE sind zweifelsohne der neuen Generation des Power Metals zugehörig, sie spielen nicht den CELESTY artigen Stil dieser Musik, aber die Richtung geht schon in den klassisch beeinflussten Power Metal der schwedischen Schule. Aber zurück zur Qualität der Scheibe, die Songs sind exzellent eingespielt und sehr gut geschrieben worden, aber in diesem Fall teile ich meine Zweifel mit Hawk, das Ganze hört sich vielleicht einfach zu glatt an, eine tolle Produktion und so ist ja vorhanden, man kann da wirklich nichts Besonderes bemängeln.
Alben wie dieses, sind immer schwer zu rezensieren, da man einerseits die Musik zwar wirklich mag, aber andererseits sucht man vergeblich nach etwas Greifbarem… Der Opener "Deception", das schnelle "Anima" oder "Secrets Of Life" sind alles gute Songs, kein Zweifel, aber es mangelt dem Album an etwas, ich kann's nicht genau benennen…
Es kommt schön daher, aber es mangelt an Substanz und bemerkenswerten Momenten. Ich mag es dennoch, aber das ist es halt, was ich dazu zu sagen habe… (Online 14. April 2003)
|