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Während die meisten Bands, egal in welchem Genre, versuchen, die Anderen im Wettbewerb um die kreativste oder technischste Band auszustechen, versuchen diese vier Amerikaner den klassischen Sound des frühen Metals zurückzubringen, und alles mit einer besseren Produktion und einem härteren Punch. Die Band versucht aber gar nicht erst das Rad neu zu erfinden. Sie zeigen einfach, wo sie herkommen und dass sie Spaß haben.
JESTERS MOON ziehen ihre Einflüsse aus frühem 80er Metal a la HELSTAR und einem SAXON Feeling, überhaupt vom ganzen NWOBHM Sound. Das eröffnende Riff von "The Battle" erinnert stark an SAXON, aber er ist dennoch sehr originell. Die Vocals sind das Einzige, mit dem ich nicht so zu Recht komme. Sie sind ähnlich UDO's Vocals, ihr wisst, dass sie nerven können und die Einen sie lieben und die Anderen sie hassen. Sicher, wenn Bryce sehr hoch singt, klingt er schon gut nach James Rivera, aber beim Rest des Gesangs sieht das schon anders aus.
Bryce's Vocals sind bei "Devils Eyes" dann etwas kontrollierter, genieß- und tolerierbarer. Es überwiegen 80er Riffs und Melodien. Die Band zeigt hier dann beim zehnminütigen Epicsong "User" ihr Gewachsensein. Ein akustisches Klavier, etwas Prog, einige jammige Riffs und ein insgesamt gut komponierter Song machen das Ganze zu einem richtigen Hörvergnügen.
Die Band lässt viel Hoffnung mit ihrer Musik aufkommen. Aus irgendeinem Grund denke ich, dass sie allein die Vocals an Höherem hindern werden. (Online 25. April 2003)
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