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2 tablaturen für Delight


Delight - Last Temptation (8/10) - Polen - 2000

Genre: Gothic Metal
Label: Metal Mind Records
Spielzeit: 49:12
Band homepage: Delight

Tracklist:

  1. Revelation Of A Sinner
  2. Plenitude Is A Perfect Vacancy
  3. The Last Temptation
  4. Dajmonion
  5. Time Of Revenge
  6. Farewell
  7. Sator
  8. Eyes That Last I Saw In Tears
  9. The Shapes And Shadows
  10. The Lamentable Monument Of Stone
Delight - Last Temptation
Endlich habe ich das Debüt der polnischen Gothic Metal Band DELIGHT in meinen Händen. Ihre beiden letzten Alben "The Fading Tale" und "Eternity" gehören mit zu den besten Gothic Metal Alben, die ich kenne, ich musste daher ebenso "Last Temptation" haben um meine Sammlung zu vervollständigen, die Reviews dieser Site zu komplettieren und zu sehen, ob sie schon von Anfang an so verdammt gut waren.

Nun, man kann deutlich hören, dass "Last Temptation" ihr erstes Werk ist, vor allem aufgrund Paula's Vocals, die nicht dieselbe Stärke und Power zu haben scheinen, wie vom zweiten Album an, was auch mein Hauptproblem mit dieser Scheibe ist, doch einmal mehr, es ist halt ihr Debüt… auch wenn Paula ihr Potential andeutet, sie perfektionierte es erst beim Nachfolger "The Fading Tale".

Musikalisch entzückten mich DELIGHT trotz des Gothic Metals (ein Genre, dass ich ansonsten nur begrenzt mag), doch sie schafften es, der Sache einen eigenen Touch zu verleihen, ohne Angst potentielle Hörer damit zu verschrecken, da sie auch Elemente von angrenzenden Genres verwenden und ebenso auch einige Double Bass und ergreifende Gitarrenriffs auf die Hörer loslassen, was sie sehr vom gewöhnlichen Sound dieses Genres abhebt.

Der zweite Track "Plenitude Is A Perfect Vacancy" ist hierfür ein perfektes Beispiel, während der Titeltrack "The Last Temptation" uns mit seiner melancholischen Atmosphäre, den Rhythmen und den engelsgleichen Vocals von Paula begeistert…

Insgesamt kann "Last Temptation" nicht mit den nachfolgenden Meisterwerken mithalten, aber wenn ihr es als das sieht, was es ist, nämlich das erste Album einer jungen Band, dann werdet ihr merken, dass sie damals schon und nach wie vor massenhaft Potential hatten/haben und auch wenn noch nicht alles Gold ist was glänzt, ist dies insgesamt dennoch ein gutes Album und ebenso ein verdammt gutes Debüt. (Online 16. Mai 2003)

Alexander Melzer



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