The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Weitere Informationen:
Weiteres zu Heaven's Cry

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Heaven's Cry - Primal Power Addiction (8/10) - Kanada - 2002

Genre: Progressive Metal
Label: DVS Records
Spielzeit: 51:14
Band homepage: Heaven's Cry

Tracklist:

  1. 2k Awe Tick
  2. Masterdom's Profit
  3. A New Paradigm
  4. Divisions
  5. A Higher Moral Ground
  6. Komma
  7. Remembrance
  8. One Of Twenty Four
  9. Waves
  10. The Inner Stream Remains
  11. Beds Are Burning
Heaven's Cry - Primal Power Addiction
Als ich "Primal Power Addiction" erhielt, war ich ziemlich heiß darauf, mir sie anzuhören, da ich noch nie etwas von diesen kanadischen Progressive Metallern gehört habe. Da viele solcher Bands nur alte Ideen neu aufwärmen, war ich neugierig, ob HEAVEN'S CRY dasselbe tun würden.

Bereits bei den ersten Noten vom Opener "2k Awe Tick" beruhigte es mich, dass HEAVEN'S CRY nicht eine weitere DREAM THEATER Kopie sind. Anstatt dessen liefert "Primal Power Addiction" dem Hörer elf Tracks voll von technischem, aber auch irgendwie poppigem (ist nicht in einer negativen Sicht zu sehen) Progressive Metal. Wenn ich poppig sage, dann meine ich den Upbeat in der Musik. Zunächst war ich davon weniger ergriffen, aber nach einigen Durchläufen genoss ich das Album immer mehr. HEAVEN'S CRY sind nicht gerade die eingängigste Progressive Metal Band, die ich bisher so gehört habe, aber sie haben einen einzigartigen Sound, der mich nach mehr verlangen lässt. Wie ihr seht, versuche ich mein Bestes die Musik dieses Albums in Worten zu beschreiben, aber es ist keine einfache Aufgabe.

Seltsame Breaks, trippige (fast jazzige) Momente, alles kann man auf "Primal Power Addiction" finden. Dies dürfte normalerweise schon genug sein, um die eher traditionellen Metalheads abzuschrecken und sie dürfen weiter nach etwas suchen, zu dem sie bangen können, aber jeder, der nach interessantem und dynamischem Progressive Metal sucht, dem kann ich HEAVEN'S CRY definitiv empfehlen. Jene, die von diesem komplexen und oftmals verwirrenden Stil im Metalbereich die Nase voll haben, dürften auch wenig Interesse an "Primal Power Addiction" finden. Jedoch sollten traditionelle Progfans die Einzigartigkeit dieses Releases lieben.

Jetzt zu den Musikern. HEAVEN'S CRY zeigen, dass sie keine Anfänger in diesem Metalbereich sind. Obwohl viele Progressive Metal Bands Probleme mit dem Gesang haben, der Gesang von Sylvain Auclair stört keinesfalls. Wenn er auch nicht überwältigend ist, so passt er gut zu den komplexen Songs. Was an diesem Album so toll ist, ist, dass Gitarre, Bass, Drums und Keyboard hervorragend zusammen arbeiten, keines übernimmt eine führende Rolle, wie bei vielen anderen Progressive Metal Bands.

Wenn ich euch hiermit keine genaue Vorstellung über den Sound von HEAVEN'S CRY verschafft habe, dann tut es mir leid, aber ich habe hoffentlich euer Interesse daran geweckt, also nicht's wie auf und holt euch "Primal Power Addiction". Trippig, poppig, jazzig und funky; dieses Album nimmt dies alles auf und schmeißt es in einen kochenden Topf voll Heavy Metal. Wie eine gute Droge braucht auch dieses Album seine Zeit, bis es wirkt. Nur dann werdet ihr verstehen, worüber ich spreche. (Online 19. Mai 2003)

Nathanaël Larochette



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss