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Peccatum - Amor Fati (4/10) - Norwegen - 2000

Genre: Black Metal
Label: Candlelight Records
Spielzeit: 44:30
Band homepage: Peccatum

Tracklist:

  1. One Play, No Script
  2. No Title For A Cause
  3. Murder
  4. A Game Divine?
  5. (no title)
  6. Rise, Ye Humans
  7. Between The Living And The Dead
  8. (no title)
  9. 9. - 10. The Watchers Mass
Peccatum - Amor Fati
Wie hat Kollege Pöpperl vom "Rock Hard" so nett geschrieben, "jetzt schon Beileidswünsche für die betreffenden Rezensenten und versehentlichen Blindkäufer"...
Nun, es liest sich zwar ziemlich dramatisch an, aber er kommt der Realität doch recht nah, denn was der gute Ihsahn hier mit PECCATUM kreiert, ist selbst mit größtem Wohlwollen nur als abstrakter Audioklumpen zu bezeichnen, der den Hörer sehr stark und manchmal auch durchaus überfordert. Melodiös/symphonische Passagen wechseln sich mit theatralischen und teilweise extrem abstrakten Teilen ab, die einem die Nackenhaare aufstellen, insbesondere wenn wieder die Geige dazwischensägt, dass man Angst um seine Ohren haben muß.
Ich spare mir hier bewusst, irgendwelche Songs hervorzuheben, denn ich denke, dass man bei PECCATUM das Ganze als Gesamtkunstwerk ansehen muß und auch sollte, denn an Sperrigkeit ist dieses Trio nur schwerlich zu überbieten. Nun wird manch einer aufspringen und von nicht erkannter Kunst faseln, aber für mich ist es eine Kunst, dieses Album am Stück durchzuhören und da bin ich dann doch gerne Banause...
Wem also EMPEROR noch viiiiel zu eingängig und einfach sind und gerne auf Entdeckungsreise in bislang (vielleicht auch durchaus zurecht) unbetretene Pfade geht, der sollte PECCATUM einmal abchecken, vor einem Blind-, äh, Taubkauf rate ich aber trotzdem ab...

Alexander Melzer



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