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Mit Ihrem dritten Mach(t)werk kommen in kürze die Schweden von 2TON PREDATOR über die raue skandinavischen See. Nach den beiden heftigen Geschossen "In The Shallow Waters" von 1999 und "Boogie" von 2001, gibt es mit der neuen Langrille "Demon Dealer" wieder ordentlich was auf die Ohren.
Nach dem kurzen Intro donnern sofort gewaltig, die mächtigen Killerriffs von "Slowly Slaughtered" aus den Speakern. Dem ersten Eindruck nach klingen 2TON PREDATOR 2003 ähnlich heftig wie THE HAUNTED, SOILWORK oder teilweise auch wie IN FLAMES, auf "Reroute To Remain". Die ausgewogene Mischung aus Death- und Thrash Metal-Anteilen weiß zu gefallen. Neben der vorhandenen Härte präsentiert sich die Band mit einem ungeheurem Groove. Im Vergleich zu oben genannten Bands verzichten die Schweden aber weitestgehend auf zu modernen Schnickschnack oder irgendwelche Keyboard oder Sample-Einlagen. Nicht dass mir so was nicht gefällt, aber es ist auch mal schön was Natürliches zu hören. Granaten wie "Bone Brigade" oder der ultra-coole Titeltrack schrauben einem echt die Birne ab. Es wird nicht monoton vor sich hin gebolzt sondern mit Verstand gezaubert. Beachtenswert ist auch die sehr fette Produktion, für die sich die Jungs bei Ihrem Producer Tue Madsen redlich bedanken können. Jedes Instrument ist sauber auszumachen, wobei die Scheibe aber nicht zu glatt poliert klingt. Die Gitarren sägen z.B. bei "Transparent Venom Addiction" so saftig, dass ich fast dachte mein Nachbar dabei wäre einen Baum mit der Motorsäge am zerlegen. Wirklich cool. Der raue, wütende Gesang von Shouter "Mogge" tut sein übriges um ein wahres Inferno zu entfachen. Ob "Hell Is Where You're Headed", "Henchmen" oder "Killing Flames" keiner der 12 Songs auf "Demon Dealer" ist ein Durchhänger.
Momentan diskutiert ja die Szene wer wohl die Metal-Stars des neuen Jahrhunderts werden. Namen wie IN FLAMES, CHILDREN OF BODOM oder SOILWORK machen die Runde. Ich sag euch eins. Unterschätzt diese Band nicht. Ich glaube das sich 2TON PREDATOR mit "Demon Dealer" einen noch größeren Namen machen werden und wenn es so weiter läuft bald in einem Atemzug mit den schon genannten Bands ausgesprochen werden. Allen Metalheads die auf heftige, groovende Death/Thrash-Sounds stehen, sei diese Platte wärmstens empfohlen. Alle anderen sollten aber wie immer auch ruhig mal ein Ohr riskieren.
Anspieltips: alle (Online 17. Juni 2003)
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