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X-Factor - s/t (6,5/10) - Russland - 2001

Genre: Heavy Metal
Label: Phoenix
Spielzeit: 39:47
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Karyerist
  2. W Storonu Svyeta
  3. Skazhi Svoye Slovo
  4. Strannik V Notchi
  5. Veter
  6. Rai Ili Ad
  7. Belaya Smerti
  8. Monolog
  9. Ti Za Vse V Otvete
  10. Vstani, Strakh Preodoley
X-Factor - s/t
Oh mein Gott, ich weiß nicht mehr wie viele Jahre ich nach russischen Power Metal gesucht habe und nur ARCHONTES, aber keine andere Band finden konnte. Nun, ich wußte, dass es andere geben MUSSTE und der Reihe nach kamen sie: ARIA, CATHARSIS usw., jetzt haben wir X-Factor aus Kostroma, gut, kein vollständiger Power Metal, sondern eher traditioneller Heavy Metal, aber dennoch.

Und gleich von Beginn an zeigen die gitarren einen recht eigenen Sound, ich weiß nicht wirklich, wie ich ihn beschreiben soll oder wie man ihn vergleichen könnte, aber er klingt gut! Leider hat die CD keinerlei Informationen bzgl. wie viele Mitglieder die Band hat, Namen oder irgend etwas dieser Art, der einzige Name, den man finden kann ist Sergey Novikov, der auch in MORTIFER spielt, aber das ist alles, was ich dem recht dünnen Booklet entnehmen konnte. Dank meinem russischen Kontakt Alexander Pastoukhov konnte ich aber herausfinden, dass die Songs hier aus den Jahren 1988/1989 stammen und erst 2001 herauskamen. Heute nennt sich die Band MORTIFER und spielt eine etwas thrashigere Variante des Metal.

Egal, der Opener "Karyerist" ist ein mittelschneller Track mit guten Melodien, guten Vocals, von Beginn an alles im grünen Bereich und es geht auch so weiter. "Skazhi Svoye Slovo" ist ein treibender Up-Tempo-Rocker, gefolgt vom energetischen "Strannik V Notchi" und der Ballade "Veter", die etwas gewöhnlich ist, aber dieses typische Achtziger-Flair in sich trägt, das mich von meinen Anfängen im Metal erinnert (auch durch die "Metal Ballads"-Sampler, daher die Erinnerung an die Balladen jener Zeit)... Auch das treibende "Ti Za Vse V Otvete" sollte hier erwähnt werden bevor wir mit "Vstani, Strakh Preodoley" ein gutes Cover des ARIA-Klassikers bekommen, was etwas überraschend kommt, denn als ich den Song zum ersten Mal gehört hatte, klang er irgendwie bekannt, aber erst nachdem ich den Titel gelesen hatte, wurde mir bewußt, dass er eigentlich von ARIA stammt :)

Insgesamt ist X-Factors selbstbetiteltes Album ein solides Teil, das einen eigenen Gitarrensound und dank der russischen Lyrics einen eigenen Touch hat, wenn ihr euch also diesem Genre zugetan fühlt, könnt ihr mix X-Factor nichts wirklich falsch machen, solider Stoff!

Erhältlich bei www.metal-cd.ru! (Online 13. Juni 2003)

Alexander Melzer



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