The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Nazca - The White Wheel (9,5/10) - Réunion - 2003

Genre: Hard Rock
Label: Brennus Music
Spielzeit: 53:57
Band homepage: -

Tracklist:

  1. The Great Masquerade
  2. Papers And Screens
  3. Child Of Guyana
  4. Little King
  5. Reaching Your Soul
  6. Angel In Me
  7. Atlantis
  8. Winds Of Fear
  9. Strange (Bonus Track)
Nazca - The White Wheel
NAZCA sind eine relative neue Hard Rock-Formation aus Le Tampon, Reunion Island, im indischen Ozean (Also namenstechnisch machen die Insel sowie der Herkunftsort mächtig was her, besser geht's fast nimmer!). Seit 1993 am Start veröffentlichen die Jungs ihr erstes Album "The White Wheel" erst 10 Jahre später über Brennus Music.

Naja, gut Ding will Weile haben und im Falle NAZCA hat sich das Zeit lassen echt rentiert. Die Band orientiert sich an Endachtziger-Anfangneunziger Hard Rock-Perlen der besseren Sorte. So klingt z.B. der Opener "The Great Masquerade" wie allerfeinstes PRETTY MAIDS-Futter, während "Papers And Screens" aufgrund der Pianoparts zu Beginn etwas an SHADOW GALLERY erinnert und ansonsten locker auf "Stranger In Us All" (RITCHIE BLACKMORE'S RAINBOW) hätte stehen können. "Child Of Guyana" hingegen wäre ein Ehrenplatz auf "Shake Your Soul" der Amerikaner BATON ROUGE sicher gewesen.

Und so zieht sich jeder Song durch die Geschichte des kommerziellen und erstklassigen Hard Rocks fort. Auch wenn es sich jetzt so anhört als ob die Band klaut wie ein Rabe, ist dies nicht der Fall. Klar, auch NAZCA erfinden das Rad nicht neu, aber Fans intelligent umgesetzter, anspruchsvoller Heavy-Mucke, welche mal leicht bluesig, mal ordentlich rockend, aber immer mit Stil und Eleganz, auf dümmlichen Bombast verzichtend rüberkommt, müssen diesem Album eine Chance geben. (Online 28. Juni 2003)

Falk Kollmannsperger



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss