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Power Of Omens - Rooms Of Anguish (10/10) - USA - 2002

Genre: Progressive Metal
Label: MetalAges
Spielzeit: 75:34
Band homepage: Power Of Omens

Tracklist:

  1. Welcome To My World
  2. With These Worlds
  3. My Best To Be…
  4. A Toast to Mankind
  5. As Winter Falls
  6. The Calm Before The Storm
  7. In The End
  8. Only A Dream
  9. Rooms Of Anguish
Power Of Omens - Rooms Of Anguish
Vier Jahre nach ihrem absoluten Meisterstück, schafften es POWER OF OMENS einen weiteren progressiven und höchst technischen Nachfolger nachzuliefern, sehr zur Freude ihrer Fans. Sie nahmen hierbei einen Wechsel im Line-up vor. POWER OF OMENS haben nun einen neuen Bassisten. Der Stil ist derselbe geblieben, aber sie trieben ihre technischen Fähigkeiten noch zur Spitze.

Das Ergebnis ist eine etwas technischere Version von "The Eyes Of The Oracle". Die Struktur des Albums ähnelt dem Vorgänger. Ein kurzes Intro mit seltsam gesungenen Vocals (die weiblichen Vocals kommen von Michelle Loose von BRAVE) wird von vielen Songs gefolgt, die meist über 6 Minuten lang sind, zudem ein Flamenco inspiriertes Instrumental ("The Calm Before The Storm") und ein über 20minütiges Epos ("In The End"). Die Songs sind ähnlich geschrieben worden und die Band gestaltet sie wie sie es gerade wollen, aber stets sehr komplex und technisch.

Der Stil hat sich in zwei Richtungen verändert. Einmal spielen die Keyboards eine wesentlich stärkere Rolle in den Songarrangements, es gibt mittlerweile sogar Keyboardsoli! Die normalen Keyboard Parts werden von Gitarrist/Bandleader Dave Gallegos dargeboten und Gastsolist ist Andrew Sanchez. Das sorgt für interessante Dynamics zwischen den Gitarren und dem Keyboard.

Das Songwriting ist von höchster Klasse und hat sich sowohl was die technische als auch die kompositorische Abteilung angeht, noch verbessert. Der Stil hat sich, wie zuvor erwähnt, nicht sehr verändert, doch die Arrangements, Riffs, Vocals und das Gesamtspiel der Musiker ist noch besser. Dave Gallegos und Alex Arenallo (Drums) spielen, als wären sie miteinander verbunden, denn sie spielen nicht einfach nur technisch und gekonnt sondern Alex schafft es auch, dass seine Fills genau mit den Riffs von Dave harmonieren.

Insgesamt ein Schritt (oder auch mehrere) nach vorne für POWER OF OMENS. Diese Jungs sind ein Juwel des Progressive Metal Genres und dieses Album zeigt große Verbesserungen im Vergleich zum ohnehin exzellenten Debüt. Wenn ihr Fans solcher Musik seid, müsst ihr die einfach mal antesten und ihnen eine Chance geben.

Ich kann ihr nächstes Werk kaum erwarten. Lasst uns aber nicht wieder vier weitere Jahre warten.

DREAM THEATER und SYMPHONY X, passt auf!! (Online 14. Juli 2003)

Armen Janjanian



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