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23 tablaturen für Nevermore


Nevermore - Enemies Of Reality (9,5/10) - USA - 2003

Genre: Power Metal
Label: Century Media
Spielzeit: 41:09
Band homepage: Nevermore

Tracklist:

  1. Enemies Of Reality
  2. Ambivalent
  3. Never Purify
  4. Tomorrow Turned Into Yesterday
  5. I, Voyager
  6. Create The Infinite
  7. Who Decides
  8. Noumenon
  9. Seed Awakening
Nevermore - Enemies Of Reality
Wann zur Hölle wird diese Band eine schlechte Platte machen!? Ich gebe den Jungs eine Million Dollar, wenn sie das schaffen könnten. Aber Fakt ist, es ist ihnen unmöglich das zu tun. Sie sind einfach so verdammt gut. Es scheint so als ob sie von Release zu Release besser und reifer werden, während die Lyrics noch düsterer werden. Ich könnte mir nicht vorstellen, was passieren würde, wenn eines der Mitglieder ersetzt werden müsste.

Dies ist das stärkste Quartett, das ich je gehört habe. Jeffs schnelle Finger und detailverliebtes Spiel ist verzaubernd, während Vans Drums einfach krank sind und tighter als eine Jungfrau. Was Jims dicken Bass angeht, so macht er den Sound nur noch fetter. Alle Musiker ergänzen sich sehr gut, gemeinsam mit Warrels einzigartiger Stimme, die einfach nicht erreicht werden kann, und das ergibt eine tödliche Band. Der Titeltrack, der die CD eröffnet legt gleich ordentlich vor. Jede Menge geile Gitarren- und Drumarbeit mit viel Rhythmus macht "Enemies Of Reality" zu einem superschweren Release, das eingängig ist und die gesamte CD über Windmühlen machen lassen wird.

Während die Musik wild, hart und schwer ist, müssen die Vocals nicht außer Kontrolle sein, um die Musik zu ergänzen. Warrel setzt sie gut ein. Was ich meine ist, dass er die hohen Noten singen kann und schreit, aber gleichzeitig auch düster und leidenschaftlich klingen kann, was sich fantastisch ausbalanciert. Die CD zieht dich in ihren Bann, was großartig ist, mit dem harten Titeltrack, "Ambivalent" und "Never Purify", dann trifft dich eine Art Powerballade mit "Tomorrow..." Ein weiterer kraftvoller Track, der dich einfach hypnotisieren wird. Noch ein Track, der einzigartig in seiner Atmosphäre und dem langsamen Tempo ist, ist "Noumenon". Sehr ambient und sanft, aber düster und interessant.

Diese CD ist perfekt. Man sollte meinen, dass man von der CD mit all ihrer Härte und Heaviness ermüdet wird, aber sie haben eine Formel, die viele Bands nicht einmal im Traum erreichen könnten. Mischen die Härte mit der Melodie. Es müssen nicht alle Songs für 5 Minuten und mehr nur hart und heavy sein. Geht von schnell zu Mid-Tempo. Wechselt die Vocals hier und da. Diese Band macht all das und sie macht es gut.

Die Musiker sind auch perfekt. Jeder Song wird nicht von ihrer technischen Klasse überdeckt. Sie wird so einfühlsam induziert, wo sie gebraucht wird und auch dann nur kurz. Sie müssen nicht zeigen, wie gut sie individuell sind. Das macht diese CD so herrlich anzuhören und warum jedes Release noch besser wird. Album des Monats, yeah! Album des Jahres, Gebt mir ein HELL YEAH!!!! (Online 28. September 2003)

Joe Florez



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