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Sone - Scratching The Surface (5/10) - Großbritannien - 2003

Genre: Nu-Metal
Label: Casket
Spielzeit: 31:32
Band homepage: Sone

Tracklist:

  1. Turn Away
  2. Teethmarks
  3. White Lies
  4. Mixed Signals
  5. Evaporate
  6. Homesick
Sone - Scratching The Surface
Ich konnte mich noch nie besonders für Nu-Metal begeistern. Es ist mir zu runtergestimmt, zu wütend und vor allem zu langweilig. Sicher, SLIPKNOT (sind die überhaupt Nu-Metal?) sind eine Band, die man sich einige Minuten anhören kann, aber sie sind mehr die KISS des 21. Jahrhunderts. Wenn sie ihre Masken abnehmen würden, würden sie total untergehen. Und Bands wie LIMP BIZKIT oder die schrecklichen LINKIN PARK gefallen mir schon gar nicht. Metal goes Mainstream. Das ist hart zu verdauen.

Und so hatte ich schon genaue Vorstellungen über die Melodic Nu-Metal Welt von den Briten von SONE. Meine Erwartungen erfüllten sich vollständig: totaler Einheits Nu-Metal. Runtergestimmte Gitarrenriffs, knurrige Vocals und heftiges Drumming. Klar, für eine Nu-Metal Band gibt es so was wie ein Gitarrensolo erst gar nicht, aber Nu-Metal Guys haben halt auch eine Menge Probleme. Und diese Probleme werden dann in der Power und Wildheit der Musik dargestellt. Ein Gitarrensolo würde da wenig reinpassen. Lieber diese Gitarren und die Power anstatt Soli. Das ist genauso schwer zu verdauen.

SONE, die offensichtlich von den DEFTONES und anderen modischen Kapellen beeinflusst wurden, bieten wenig Inspirierendes oder Kreatives. "White Lies" und "Mixed Signals" sind die einzigen Tracks, die etwas mit Heavy Metal zu tun haben, der Rest dieser Debüt EP sind alles Lückenfüller. Jedoch ein großes Plus an die exzellenten Vocals von Austin McMaster, er sollte wirklich in einer besseren Band singen dürfen. Er bietet eine Mischung aus Brandon Boyd von INCUBUS, dem Typen von REEF und einem heiseren Gebrülle wie bei KILLSWITCH ENGAGE. Leider scheint Nu-Metal dem Ende entgegen zu gehen, so dass SONE wohl etwas zu spät dran sind um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. (Online 8. August 2003)

Chris Doran



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