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Silent Edge - The Eyes Of The Shadow (9/10) - Niederlande - 2003

Genre: Progressive Metal
Label: DVS Records
Spielzeit: 63:57
Band homepage: Silent Edge

Tracklist:

  1. Through Different Eyes
  2. Savage Symphony
  3. Wasted Lands
  4. The Curse I Hold Within
  5. Crusades
  6. For Ancient Times
  7. Lost Conscience
  8. Under A Shaded Moon
  9. Rebellion
  10. Rebellion (The Awakening)
Silent Edge - The Eyes Of The Shadow
DVS Records stehen normalerweise für Progressive Metal - verdammt guten Progressive Metal, wenn ich das hinzufügen dürfte, INTO ETERNITY, ASHES TO ASHES, CHROME SHIFT, HEAVEN'S CRY, um nur ein paar zu nennen. Jetzt kommen SILENT EDGE daher und auch wenn ich aufgrund der Vergangenheit von DVS schon einige Erwartungen hatte, hat mich "The Eyes Of The Shadow" wirklich umgehauen. Auch wenn SILENT EDGE auch als Progressive Metal angepriesen werden, muss ich sagen, dass sie teilweise an den Progressive Power Metal grenzen oder teils sogar überkreuzen.

So, wo soll ich anfangen? So viele Dinge schießen gerade durch mein Hirn da ich es gerade im Hintergrund laufen habe, dass ich gar nicht weiß, wie ich sie alle sortieren soll, um sie in diesem Review unterzubringen. Ihr wollt ein paar dieser Gedanken wissen? Nun, ein paar von ihnen sind "Wow!", "Das ist…wie können…verdammt..." und dieser Art, aber das würde ein eher seltsames Review ergeben, das euch in keiner Weise weiterhilft, also lasst mich alles zusammenraffen und schauen wir mal, ob wir das Teil auf die richtige Schiene bringen, oder?

Das Quartett kombiniert straighte Power Metal-Passagen mit verspieltem (aber nie kompliziertem) Progressive Metal, mit verdammt guter Darbietung und einer Top-Produktion, die den Songs genau den Platz, Klarheit und Power verleiht, die sie brauchen, um all ihre Klasse zu entfalten. Und verdammt, was für eine Klasse die Songs von "The Eyes Of The Shadows" besitzen! Und das bringt mich zu einem Problem: Einzelne Songs herauszupicken, denn ich müsste eigentlich zu jedem Song was schreiben!

Sie alle beinhalten hochklassiges Songwriting und Arrangements, gemeinsam mit der musikalischen Klasse der Mannen und eine beinahe furchteinflößende Präzision, Willem Verwoert hat eine sehr ausdrucksstarke und emotionale Stimme, Emo Suripatty ist definitiv Konkurrenz für seine neoklassischen Kollegen und Marco Kleinnibbelink, meine Herren kann der Junge spielen, Nähmaschinen-Double-Bass vom Feinsten, verdammt präzise und tight, selbst die komplexesten Passagen hören sich supereinfach an, großartig!

Das eröffnende "Through Different Eyes" überzeugt durch seinen Kontrast zwischen der Komplexität der Strophe und einem recht einfachen Refrain, "Savage Symphony" legt etwas drauf und könnte definitiv als Progressive Power Metal durchgehen und dann das unglaubliche "Wasted Lands", zuerst stampfend, atmosphärisch, episch, dann in der Mitte mit ein paar schnellen Zeitwechseln und supertightem Spiel (diese Drums!), gefolgt von "The Curse I Hold Within", komplett akustisch, "Crusades" ein kurzes Instrumental, dann ein episches Highlight par excellence mit "For Ancient Times", dann das dramatische"Lost Conscience", die wiederum epische Achterbahnfahrt "Under A Shaded Moon" und schließlich das brillante zweiteilige"Rebellion", dessen erster teil einen furiosen Sturm an Gitarren/Keyboardduellen losschlägt und Power ohne Ende bevor der zweite Teil das Album mit einer klaviergeführten Ballade beendet, alles in einer sehr klaren und kraftvollen Produktion, die die Wände des gesamten Wohnblocks zum erzittern bringen kann!

Wow, jetzt habe ich doch tatsächlich zu allen Songs was geschrieben, hätte ich nicht gedacht... Und das klingt etwas zu euphorisch? Nun, sie verdienen es, denn "The Eyes Of The Shadows" ist ein verdammt gutes Progressive Metal Album mit Power Metal-Tendenzen, das man gehört haben muss, wenn einem dieser Sound am Herzen liegt! (Online 09. August 2003)

Alexander Melzer



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