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Ein hektischer Tourkalender führte die Band in eine Zeit, in der sie unter gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, aber wie immer zog sich die Band selbst wieder nach oben und veröffentlichte ihr viertes Album, passenderweise mit dem Titel "Vol 4". Wie bereits erwähnt waren SABBATH nie eine Band, die auf Nummer sicher ging und der epische 8-minütige Opener "Wheels Of Confusion" is ein weiterer Beleg dafür. Er enthält so ziemlich alles, was der Sab-Katalog zu bieten hat, in bester Qualität noch dazu. Donnernde Riffs, pumpender Bass und Drums und Ozzys unvergleichliche Vocals. "Tomorrow's Dream" ist ein schnellerer Rocker der vielleicht eine gute Single abgegeben hätte, aber dann entlassen SABBATH das Keyboard auf uns! "Changes", die obligatorische Ballade, zeigt die Metal-Giganten auf einem anderen Planeten! Wie bei "Solitude" und "Planet Caravan" machen SABBATH das Unerwartete und produzieren ein melodiöses, herzzerreißendes (?) Liebeslied!! Und das alles auf dem Klavier und ohne den Gehörnten in Sicht!
Das glorreiche "Supernaut" bringt sie dann wieder zurück in bekanntere Gewässer, es wäre nicht wirklich SABBATH, wenn es nicht das schwere Riff hätte und Bill Ward wie ein Irrer auf seinem Kit herumprügelte. "Snowblind" muss man nicht weiter beschreiben und wenn doch, dann hört sofort auf das hier zu lesen! "Cornucopia" ist einer der härtesten Tracks, die SABBATH je aufgenommen haben und es ist deutlich zu erkennen, wo CANDLEMASS und Konsorten ihre Inspiration herbekommen haben. "Laguna Sunrise" klingt als ob es aus einem Filmsoundtrack entstiegen wäre, so ist die Stimmung und das sanfte Akustikspiel, das in ein weiteres hartes Gitarrenriff, das von "St Vitus Dance" übergeht. Das Album endet schließlich mit dem doomigsten SABBATH-Track aller Zeiten, "Under The Sun" ist wieder einmal die Ansicht der Band über Religion und ihre Effekte.
Insgesamt ein weiteres mächtiges Release, das dem Zahn der Zeit absolut widersteht.
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