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IRON MAIDEN hatten bei Release von "Seventh Son Of A Seventh Son" bereits einen legendären Status in der Metal-Welt erreicht, mit Killer-Alben wie "The Number Of The Beast", "Piece Of Mind" und dem starke Live-Album "Live After Death". Daher erwartete jeder, dass das bereits siebte Studio-Album keine Ausnahme darstellen würde.
Und was für ein Killer es geworden ist! Es ist von einem fantastischen Artwork umhüllt, ein wirklich seltsamer Eddie vor einem arktischen Hintergrund. Nicht nur ist dies eines von Steve Harris' Lieblingsalben, es ist auch das einzige MAIDEN-Album, das so endet wie es begonnen hat. Das gesamte Album fließt perfekt, es ist eine Erfahrung es sich anzuhören. Einige (oder viele) Leute werden argumentieren, dass "The Number Of The Beast" mehr Klassiker enthält, was wahr ist, aber dieses Album ist insgesamt besser als jedes andere, weil man sich das Album als Ganzes anhört, nicht die einzelnen Songs. Es schlägt mit dem fabulösen "Moonchild" los, einem recht atmosphärischen Song mit großartigem Intro und superben Vocals von Bruce. Dann kommt "Infinite Dreams", mein Lieblingssong und sehr unterbewertet. Er beginnt sehr langsam, mit großartigem Spiel und superben Gesang im gesamten Song. Gerade bevor die Geschwindigkeit anzieht, bekommen wir einen großartigen Instrumentalpart mit Nicko auf seinem Leistungszenit, nach dem es mit einer sehr eingängigen Melodie endet.
Die nächsten Songs sind die bestbekannten der CD, wenn man "The Clairvoyant" ausklammert. Auch wenn sie großartig sind, gehören sie nicht wirklich zu meinen Lieblingssongs. Vor allem das sehr schnelle "Can I Play With Madness" scheint nicht zu den anderen Songs zu passen. "The Evil That Men Do" ist ein guter, guter Klassiker mit großartigem Refrain. Aber dann kommt der Titeltrack, ein melodiöser Anfang mit schnellem Refrain, danach kommt ein fantastisches Zwischenspiel mit netten Keyboards. Und Bruce spricht die markanten Worte: "So it shall be written! So it shall be done!" "The Prophecy" passt auch perfekt, mit großartiger Leistung von 'Arry und seinen Truppen. "The Clairvoyant" und "Only The Good Die Young" sind beides fantastische Songs, unter den besten, die MAIDEN je gemacht haben und das sagt viel!
Nun, dann gibt es noch das Konzept… Ja, Arry hat einmal gesagt, dass es sich hier um ein Konzeptalbum handelt, aber ich habe das Konzept bisher noch nicht gefunden. Ich glaube auch nicht, dass es irgendwen gibt, der es gefunden hat.
Alle Songs scheinen irgendwie miteinander verbunden zu sein, so wie "The Prophecy" und "The Clairvoyant", und "The Evil That Men Do" und "Only The Good Die Young".
Das Wichtigste ist aber, Konzept oder nicht, dass dies das Beste ist, das die beste Heavy Metal-Band, die es gibt je gemacht hat! Jetzt müssen wir auf "Dances Of Death" warten, um zu sehen, ob dieses legendäre Release noch verbessert werden könnte. Ich bezweifle es aber...
Eines muss ich aber noch sagen... Up The Irons!!! (Online 04. September 2003)
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