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DUST TO DUST werden angeführt von Rob Traynor und kombinieren Nu-Metal mit starkem Drumming und krachenden Gitarrenriffs und werfen dazu noch eine Menge Rhythmus, Melodien und eingängige Hooks hinzu, die die Kiddies mit geflochtenen Haaren zum Hüpfen bringen werden bis der Song zu Ende ist. "Rot" ist sehr infektiös mit seiner Musik und Rob rapt sich durch. Nicht mein Ding, aber ich muss sagen, dass ich von der Musik ziemlich angezogen worden bin.
Der Titeltrack ist etwas mehr im Mid-Tempo angesiedelt, mit mehr Sludge in den Gitarren. Rob singt sich hier wirklich sein Herz aus dem Leib und es funktioniert. Man muss über den textlichen Inhalt nicht großartig nachdenken, da alle Songs wirklich für sich selbst sprechen und auch recht offen sind. "Think About It" hat in seiner Atmosphäre mehr dieses Nu-Metal-Feeling, aber mit den schweren Riffs ist es definitiv mehr Metal. Robs Vocals sind auch aggressiver, sie passen allerdings durch einen etwas tieferen Mix gut dazu.
"High" ist eine Ballade, die ich Rob niemals zugetraut hätte, aber er zieht sie gut durch. Bei "Fixon" scheinen KORN durchzubrechen, mit dem Jonathon Davis-Gesangsstil. Nach "High" wird alles irgendwie gleichförmig und wenn sie bei "Cursed" wieder zulegen, habe ich eine Menge Interesse verloren und euch wird das wahrscheinlich auch so gehen.
Rob versucht hier mit allen Tempoarten als weitgereister Musiker durchzugehen, aber das Feeling scheint nach einer Weile irgendwie den Geschmack zu verlieren. Ich denke, dass zu viele geschwindigkeitsmäßig zurückgenommene Tracks die CD nach unten ziehen, aber keine schlechte CD insgesamt. Die Bemühung ist da und ich denke, dass Rob und DUST TO DUST mit der Zeit nur besser werden. (Online 18. September 2003)
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