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Nephenzy Chaos Order - Pure Black Disease (8/10) - Schweden - 2003

Genre: Black Metal
Label: Baphomet Records
Spielzeit: 47:08
Band homepage: Nephenzy Chaos Order

Tracklist:

  1. Wounds
  2. Thou Who Parts Flesh
  3. Total Abuse
  4. Mental Aggression
  5. Control
  6. Insomnia
  7. Death Manifestation
  8. Pure Black Disease
  9. No Repent
  10. Nephenzy Chaos Order
Nephenzy Chaos Order - Pure Black Disease
NEPHENZY CHAOS ORDER (oder N.C.O.) wurden nach dem Ende ihrer früheren Band namens NEPHENZY gegründet. Nach einer Verlängerung ihres Namens in N.C.O., entfesselten die Jungs "Pure Black Disease" auf die ahnungslose Bevölkerung. "Pure Black Disease" ist ein Album voller kraftvoller, gut gemachter Black Metal Tracks mit starkem Death Metal Einfluss. Die kraftvolle Produktion trägt dazu bei, die Musik richtig zu übertragen, ebenso dass jedes Instrument klar und laut auszumachen ist und dieses Album somit eine richtiggehende Ohrenattacke ist.

Die Produktion, auch wenn sie für Black Metal etwas zu clean ist, ist also sehr gut und liefert denselben Effekt wie bei DARK FUNERAL's "Diabolis Interium". Das bedeutet, dass es etwas an der bösen und grimmigen Black Metal Atmosphäre fehlt, aber genau die richtige Tonlage für einen heißen und wütend klingenden Release hat. Jedes Instrument wird gut dargeboten und die Gitarrenriffs beinhalten Einflüsse von DARKTHRONE und DARK FUNERAL (vor allem von letzteren) und es werden auch knackige Thrash und Death Metal Riffs verwendet um den klaren und abgerundeten Sound des Albums zu vervollständigen. Das Drumwork ist eigentlich normal, aber dennoch schnell und scharf und bietet die optimale Hintergrundkulisse für die Musik, ohne dabei je richtig im Vordergrund zu stehen. Gesangstechnisch beeindruckt die Band ebenso, die Schreie sind sehr wütend und vermitteln einen kommandierenden Unterton sowie Abscheu.

Track 1 "Wounds" eröffnet das Album mit einer sehr direkten und dennoch beeindruckenden DARK FUNERAL mäßigen Attacke bevor das Album sich weiterentwickelt und verschiedene Gesichtszüge wie Thrash und Death Metal Riffs - in etwa wie bei CARPATHIAN FOREST, nur etwas weniger "fröhlich" - oder auch langsamere, mechanisch klingende Passagen (z.B. in "Control") aufzeigt. Insgesamt ist das Hören des Albums für alle sehr lohnenswert, die ihren Black Metal weniger tief sondern eher voller Wut mögen.

Mit Einflüssen von vor allem den frühen DARK FUNERAL und MARDUK, dürften N.O.C. jedem gefallen, der auf direkt in die Fresse hauenden Black Metal steht, denn dies machen sie mit Genauigkeit, Power und Leidenschaft. (Online 31. Oktober 2003)

Niall Kennedy



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