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Bewertungserklärung

7 tablaturen für Falconer


Falconer - The Spectre Of Deception (5,5/10) - Schweden - 2003

Genre: Power Metal
Label: Metal Blade Records
Spielzeit: 46:08
Band homepage: Falconer

Tracklist:

  1. The Coronation >mp3
  2. Trail Of Flames
  3. Under The Sword
  4. Night Of Infamy >mp3
  5. Hooves Over Northland
  6. Pledge For Freedom
  7. Ravenhair
  8. The Sceptre Of Deception
  9. Hear Me Pray
  10. Child Of Innocence
Falconer - The Spectre Of Deception
Jeder weiß, dass Kristoffer Gobel der neue Sänger ist. "The Coronation" ist ein mittelschneller Opener mit Gewichtung auf den Folkbeats und dem Gesang. Die Drums verdoppeln manchmal die Geschwindigkeit aber es geht nie über die Norm hinaus. Kein schlechter Opener, würde aber besser in die Mitte der CD passen. Man muss stark beginnen um die Aufmerksamkeit des Zuhörers zu gewinnen. Der Song aber lässt zu Wünschen übrig und manch einen wird er sogar abschrecken. Ich werde dagegen weiterhören und den Jungs eine Chance geben.

"The Trail Of Flames" kommt als Nächstes. Richtiger Power Metal mit schneller Double Bass, die einen aufhorchen lässt. Kris' Vocals sind stark und hervorstechend. Tatsächlich könnte die Musik in Rekordgeschwindigkeit ablaufen, seine Vocals wären dennoch stets dominant. Sehr verblüffend, ehrlich. Dazu kommen viele melodische Gitarrenriffs. Manche Riffs haben so ein mittelalterliches Feeling, ohne dass Instrumente aus jener Zeit verwendet wurden. Nachdem man mit "Trail" endlich Fahrt aufgenommen hatte, wird es wieder mittelschnell mit "Under The Sword" und damit enttäuscht man mich wieder.

Ich habe nichts gegen Folk Musik. Tatsächlich mag ich sie sehr, solange sie nicht die gesamte CD beherrscht. Sie sollte lieber vereinzelt eingesetzt werden um aufregender zu klingen wie etwa bei AMORPHIS. Ich weiß, hier handelt es sich um eine Folk Scheibe und sie sind auch gute Musiker, aber für meinen Geschmack wird die CD zu sehr davon überlagert. "Night Of Infamy" nimmt dann wieder an Speed auf und ist im deutschen Power Metal Stil gehalten, was gut kommt. Tatsächlich kickt der Track mächtig Arsch mit seinen wenig eingesetzten Blastbeats, die aber nicht besser daherkommen könnten. Sie fügen dem Song mehr Geschmack zu und der Gesamtsound klingt so einfach besser. Man kann sehen, wenn man Power Metal mit Blastbeats und Folk anreichert, kann was ziemlich Interessantes dabei rauskommen.

Die Jungs gehen sehr leidenschaftlich an ihr Spiel ran und man merkt das auch. Sie haben einen großartigen Sänger und verwenden tolle Harmonien und eingängige Riffs, aber meine Sache ist das nicht. Während ich kein großer Fan ihrer ersten Scheibe war, gefällt mir die zweite von ihnen weitaus mehr, aber nicht so sehr, um wirklich interessant für mich zu sein. Das soll die Power Metal Fanatiker aber nicht abschrecken. Man braucht schon ein paar Durchläufe um hier reinzukommen. Ich habe sie mir ein paar Mal angehört, aber wirklich wahnsinnig Interessantes habe ich leider nicht gefunden. (Online 11. Januar 2004)

Joe Florez



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