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Govanon - Ancient Order Of Cuthulu Serpent (8/10) - Brasilien - 2000

Genre: Black Metal
Label: Blasphemy Records
Spielzeit: 41:30
Band homepage: -

Tracklist:

  1. The Desert
  2. Ancient Order Of Cuthulu Serpent
  3. In The Night Of Esbat
  4. Stigma Diabolicum
  5. The Lord Satan
  6. Immortal Warriors
  7. God Of The Tyrants
  8. Inferni
Govanon - Ancient Order Of Cuthulu Serpent
Seid nicht überrascht, dass ihr von dieser Band noch nie gehört habt, denn GOVANON sind eine extreme undergroundige, wahrscheinlich nicht mehr existente Band aus Brasilien. Dies war ihr einziges Release und da es bisher noch keinen Nachfolger gibt und die Website seit letztem Jahr nicht mehr upgedated wurde, schätze ich mal, dass sie das Zeitliche gesegnet haben und das ist eine Schande.

GOVANON (benannt nach dem alten keltischen Gott der Schmiede) spielen eine Art melodiösen Black Metal, der nicht so schnell und roh ist wie die MAYHEM-Schule des Blastoramas noch so fruchtig ist wie die mehr im "Mainstream" angesiedelten BM-Bands. Sie haben einen Keyboarder, aber ich höre nicht viel von ihm und alles ist sehr gitarrengetrieben. Das ist das Gute, da die Gitarrenarbeit, vor allem das Riffing, wirklich cool ist. GOVANON spielen nie schnell, nur um schnell zu sein und es gibt eine Menge Abwechslung und Dynamik. Die Produktion ist etwas rau, aber über dem Durchschnitt und klar genug, dass man die coolen Riffs und Melodien hören kann. Selbst die langen Songs, wie der Titelsong und das epische Monster "Inferni" werden nie dumpf oder repetitiv. Songs wie "Immortal Warriors" und "God Of The Tyrants" sind erstklassige Vertreter schneller Bosheit.

Die Vocals von Malleus Infernus sind etwas ein Kritikpunkt für mich, da sie so rau sind, dass sie beinahe schwach klingen. Hier und da lässt er ein böseres Röhren los, das mir wesentlich besser gefällt, leider setzt er es nicht häufiger ein. Wir haben es hier mit einem sehr unterhaltsamen Album zu tun und sobald man Play drückt, will man es nicht mehr stoppen, denn man will hören, was sie als Nächstes machen werden und danach wieder und danach...v Das Cover zeigt einen gekreuzigten Jesus, der von einer gigantischen Schlange gefressen wird, was verdammt cool aussieht und das generelle Artdesign ist gut genug, dass ich ihnen die eher lächerlichen Bandfotos und die schwachen Lyrics vergeben kann. Englisch ist hier deutlich nicht die erste Sprache. Hälle, diese Jungs sind so 'tr00', dass sie sogar Cthulhu falsch geschrieben haben. Vom grünen Look des Booklets und ihrem Gesamtsound wird recht deutlich, dass GOVANON große Fans von EMPEROR sind. Während sie nicht ganz so gut sind, würde ich ihre CD jederzeit SATYRICON oder DIMMU BORGIR vorziehen. Wenn ihr sie finden könnt, sehr empfehlenswert. (Online 1. Januar 2004)

Paul Batteiger



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