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HateSphere - s/t (9/10) - Dänemark - 2000

Genre: Death Metal
Label: Scarlet Records
Spielzeit: 40:59
Band homepage: HateSphere

Tracklist:

  1. Hate
  2. Picture This
  3. Addicted Soul
  4. Bloodsoil
  5. Down For Good
  6. No Sense
  7. Preacher
  8. Dead
  9. Ill Will
HateSphere - s/t
Wir alle kennen das Gefühl. Man hat dieses verlangende Gefühl, tief in den Eingeweiden. Man braucht einfach seine tägliche Dosis Metal. Man braucht sie so sehr, dass einem die Ohren klingeln und es tut weh, aber man will sich nicht mit irgendwelchem Fast Food voll schlagen, man will etwas wirklich Hartes und Erfüllendes dinieren. Nun, ich habe genau das Richtige für euren metallischen Appetit: HATESPHERE!
Mit so ziemlich allen Zutaten für das perfekte melodiöse Rezept sind HATESPHERE eine reichhaltige Mischung unheimlich energischer Leadgitarren und krachenden Drums. Bredahls Stimme ist sehr kraftvoll und es erscheint beinahe so als ob er seine zischenden Schreie nur unter unheimlichen Schmerzen hervorbringen könnte. Als ob er sich selbst folterte während er seine Texte hervorschreit. Aber keine Angst, das Resultat ist nahrhafter Nektar, den man lernt zu mögen.
Leider gibt es auch eine Kehrseite dieser vehementen Band, Eigenständigkeit. Ich will jetzt keine verheilten Wunden aufreißen, aber wir alle kennen die Krise, welche die Melodic Death-Welt bedroht: das Klonen von Sounds. HATESPHERE haben ihre Momente und das Album selbst ist exzellent, aber man hat einfach immer wieder das Gefühl, dass man eine Mischung aus all den führenden Figuren dieses populären Sub-Genres hört. Das könnte toleriert werden, aber es kommt noch schlimmer, manche Riffs klingen sehr ähnlich, wenn nicht gar gleich denen von Bands wie ARCH ENEMY, SOILWORK, THE HAUNTED, IN FLAMES, etc. Nur als ein Beispiel, das abschließende Riff von "Down For Good" erinnert mich an das eröffnende Riff von IN FLAMES' "Episode 666".
Da sind sie also, die zwei Seiten einer großartigen Platte. Sie wird einen nicht enttäuschen und wenn man nichts absolut Originelles will, dann wird man von diesem Werk durchaus zufriedengestellt.
*FURZ* [Höre "Ill Will" für Details.]

Mathieu Bibeau



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