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Gleich eines vornweg, ich schreibe diese Kritik rein aus der Sicht eines Metal-Fans!
Was sich eigentlich seit dem "Marriage Of Heaven And Hell"-Album bereits abzeichnete hat nun mit "Perdition City" seinen bisherigen ‚Höhepunkt' erreicht. Nachdem ULVER mehr und mehr genrefremde Einflüsse verarbeiteten und allerlei elektronische und poppige Sachen in ihren Sound integrierten, habe ich auf dieser gesamten CD keine einzige Gitarre mehr gefunden.
Das hat mit den ULVER zu Zeiten ihrer Trilogie "Bergtatt", "Kveldssanger" und "Nattens Madrigal" nichts, aber auch gar überhaupt nichts mehr zu tun. Das ist eine Mischung aus Pop und Trip-Hop, mit Elektronika und Saxophon und was weiß ich noch...
"Bergtatt" war sehr gut, "Kveldssanger" genial, "Nattens Madrigal" immerhin kompromisslos, aber danach ging es bergab und mit "Perdition City" haben es ULVER nunmehr geschafft ihre alten Fans absolut und endgültig abzuschütteln. Auf der Hülle heißt es: "Dies ist Musik für die Zeit vor und nach dem Schlaf." Für mich ist es eher Musik für die Zeit während des Schlafs...
Wenn ihr euch für Acts wie RADIOHEAD und Co. interessiert und keine großen Fans der alten ULVER wart, dann könnte dieses Album vielleicht etwas für euch sein, wenn das Gegenteil der Fall ist, dann lasst dieses (in seinem Stil sicherlich nicht schlechte) Album da stehen, wo es vorher auch schon war und seht euch nach etwas anderem um...
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