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Eterna - Papyrus (9/10) - Brasilien - 2001

Genre: Power Metal
Label: Scarlet Records
Spielzeit: 72:04
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Working Man
  2. Longevity
  3. Mary's Son
  4. Da Pacem Domine
  5. The War Is Over!
  6. Euthanasia
  7. Social Sacrifice
  8. Corruption
  9. Resurrection
  10. Papyrus Part I (The Holy Fire)
  11. Papyrus Part II (The Firstling)
  12. Fight Recorder
Eterna - Papyrus
Brasilianer auf Scarlet Records. Spätestens seit DARK AVENGER wissen wir, dass das eine Kombination ist, die sehr gut funktionieren kann und ETERNA sind ein weiterer Beweis dafür. Das White Metal-Quartett verbindet auf seiner zweiten CD (lt. Angaben aus Brasilien gibt es noch eine Veröffentlichung vor "Papyrus") gekonnt Power Metal mit ein paar progressiven Passagen und auch symphonischen Untertönen und greift dabei auf zwei Sänger zurück, mit einer recht hohen und einer tieferen, kraftvolleren Stimme, was der Musik einen sehr interessanten Anstrich verpasst.

Um sich zum ersten Mal davon überzeugen zu können, muß man gar nicht weit hören, denn schon der Opener "Working Man" ist ein sehr gutes Beispiel für das Zusammenspiel der Einflüsse sowie der beiden Sänger. "Mary's Son" kommt dann sogar wirklich genial herüber, in den Strophen zwischen schleppendem Mid-Tempo und mittleren Double-Bass alternierend (sowie der höheren Stimme), donnert der Chorus zweistimmig mit Double-Bass unterlegt daher, mit einer beinahe spielerischen Melodie, sehr gut!

Doch damit haben die Senhores aus Brasilien ihr Pulver noch lange nicht verschossen, denn das folgende "Da Pacem Domine" ist noch mal besser, insgesamt schleppender und epischer, präsentiert man hier nun den raueren Sänger zu keyboard-unterlegtem Metal, der in einem großen, zweistimmigen Refrain kulminiert, stark!

Nach der guten Ballade "The War Is Over!" verbindet man bei "Euthanasia" etwas DREAM THEATER mit SYMPHONY X zu treibenden Mid-Tempo-Double-Bass und Orgel, bevor man sich eine zwei Songs andauernde Auszeit genehmigt, nicht schlecht, aber auch nix Besonderes...

"Resurrection" überrascht dann mit tiefem, recht theatralischem Gesang zu schleppendem Rhythmus, kommt schon beinahe feierlich herüber, während das zweiteilige, beinahe achtminütige "Papyrus" ziemlich episch angelegt ist.

Langer Rede, kurzer Sinn, mit ETERNA ist wieder einmal ein Diamant aus dem brasilianischen Dschungel zu Tage befördert worden, der den allseits gefeierten DARK AVENGER in nichts nachsteht, zugreifen ist die Devise!

Alexander Melzer



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