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Achtung, "A Journey On The Inside" ist kein Metal! Alle bei denen es immer ordentlich krachen muss, ihr braucht fast nicht weiterzulesen, denn das ist nichts für euch!
1993 erschien dieses Album und es war doch immerhin schon das Dritte in der damals 21-jährigen Bandgeschichte der Norweger, also garantiert kein Schnellschuss... Es handelt sich dabei um ein Konzept-Album, wobei das Konzept an sich schon beinahe den Kauf des Albums wert ist, denn sie handelt von einem jungen Mann, der sich von seinem Leben enttäuscht sieht, da er nichts zustande gebracht hat. Dann trifft er plötzlich in einer Bar eine unbekannte Schöne, die ihm helfen will, seine mentale Blockade niederzureißen. In Hypnose landet er mit ihr in einer Ortschaft, wo er einen Zauberer trifft, der ihm als Kind einen Teil seiner selbst entrissen hatte. Um wieder "ganz" zu werden, muss er den Zauberer töten, was er auch tut. Doch kaum ist seine Persönlichkeit wieder komplett, wird er von der Polizei wegen Mordes verhaftet und zum Tod durch Kreuzigung verurteilt...
Also nicht das übliche Konzept würde ich sagen, genauso wie die Musik. Man könnte sie vielleicht als Art-Rock mit Folk- und Akustikeinflüssen bezeichnen, Aggressivität ist KERRS PINK also ein Fremdwort, dafür laden die Songs irgendwie zum Träumen ein... Die Songs variieren ihre emotionale Ausdrucksart von fesselnd über träumerisch bis hin zu relaxed, beinahe Pub-artig ("Downtown Happy-Go-Lucky Bunch"), sie laden einen wirklich auf eine Reise ein.
Sollte man dieses Album wider Erwarten in einem Laden finden, checkt das geniale "Kingdom Of Nothing" oder das beinahe elf-minütige Epos "Rubicon" ab, ihr werdet es nicht bereuen!
Ein Album für die ruhige(n) Stunde(n)...
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