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"Doomsday For The Deceiver" - "No Place For Disgrace" - FLOTSAM AND JETSAM. Mit diesen beiden Alben haben sich die Mannen aus Arizona in die Herzen vieler Metaller gespielt. Doch das ist lange, lange her, wir schreiben das Jahr 2001 und heute heißt das Ganze "My God".
"Dig Me Up To Bury Me" ist ein standesgemäßer Opener, schnell, hart, thrashig, läßt sich wirklich gut an. Aber dann, aber dann... Wo ist das Feuer geblieben? OK, "Camera Eye" ist hübsch thrashig und lässt teilweise vielleicht noch ein bisschen altes Feeling aufkommen, "Learn To Dance" ist, wenn man vom nicht sonderlich geglückten Refrain absieht, auch passabel, aber "Weather To Do", "Trash" oder "Killing Time" sind kein Vergleich mehr zu den Frühwerken, da kann auch die nach wie vor eigenständige und originelle Stimme von Eric A.K. nicht mehr retten. Und das schwache Cover tut sein übriges dazu.
Ein lasches Album einer ehemaligen Legende, die sich mehr und mehr selbst demontiert... F&J - "My God"? Spätestens jetzt weiß ich, dass ich wirklich Atheist bin... Schade, wirklich schade...
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