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Bewertungserklärung

8 tablaturen für Forbidden


Forbidden - Twisted Into Form (9/10) - USA - 1990

Genre: Thrash Metal
Label: Combat Records
Spielzeit: 41:11
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Parting Of The Ways
  2. Infinite
  3. Out Of Body (Out Of Mind)
  4. Step By Step
  5. Twisted Into Form
  6. R.I.P.
  7. Spiral Depression
  8. Tossed Away
  9. One Foot In Hell
Forbidden - Twisted Into Form
Die Geschichte FORBIDDENs ist eine Traurige. Sie sind wahrlich mit die vergessenen Helden des Thrash Metals, mit einigem der größten Musikalität aus der Ära, als Bay Area-Thrash auf seinem Höhepunkt stand. Manche halten "Twisted Into Form" für ihr bestes Werk, während andere das Shred-Fest "Forbidden Evil", ihr erstes Album bevorzugen. Ich nehme Ersteres, denn ich habe die MUSIK auf "Forbidden Evil" gehört und die reicht absolut nicht an "Twisted Into Form" heran. Auch wenn sie die Soli zurückgeschraubt haben, die Riffs und das Songwriting sind wesentlich reifer.

Das eröffnende Akustik-Instrumental "Parting Of The Ways" beginnt mit wunderbar depressiven Moll-Akkorden, die in das "Infinite"-Opus übergehen. Achtet auf meine Worte, Leute, diese Riffs sind vom Feinsten! Das Twin-Gitarren-Team von Craig Locicero und Tim Calvert (der später zu NEVERMORE ging) spielen mühelos großartige Riffs als ob sie mit ihren Gitarren geboren worden wären! Auch das Drumming von Paul Bostaph muss erwähnt werden, so anders von seinem Hyperspeed-Drumming bei SLAYER. Hier benutzt er viele clever eingesetzte Cymbal-Tricks und Bass-Drum-Rhythmen, während er auf "Infinite" auch das Gaspedal voll durchdrücken kann. Und sein Strophen-Groove im Titel-Track hat einen leichten Jazz/Fusion-Hauch, der im Thrash Metal immer wieder einmal gerne gehört wird. Russ Andersons schrille Stimme mag manche abschrecken, aber ich habe mich langsam daran gewöhnt und mittlerweile gefallen sie mir auch durchaus. Aber ihr müsst sie selbst hören und für euch entscheiden.

Ich traue mich zu wetten, dass Fans beinahe jeden Sub-Genres dieses Album in irgendeiner Weise respektieren. Und glaubt nicht, dass es hier nicht immer noch jede Menge Soli gibt, aber im Gegensatz zu "Forbidden Evil" sind sie wesentlich durchdachter und ergreifender, und auch denkwürdiger!

So weit ich weiß, ist dieses Album gerade wieder veröffentlicht worden. All ihr skeptischen Metalheads, die ihr etwas Angst davor habt klassischen Thrash auszuprobieren, nutzt dieses Album als Chance, ihr könntet vielleicht eure eigene Retro-Phase einläuten...

Gabriel Gose



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