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Nocturnus - The Key (8/10) - USA - 1991

Genre: Progressive Death Metal
Label: Earache
Spielzeit: 48:16
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Lake Of Fire
  2. Standing In Blood
  3. Visions From Beyond The Grave
  4. Neolithic
  5. Undead Journey
  6. Before Christ / After Death
  7. Andromeda Strain
  8. Droid Sector
  9. Destroying The Manger
  10. Empire Of The Sands
Nocturnus - The Key
Wenn ich mir nur des Gitarrenspiels wegen Death Metal anhören würde, bräuchte ich kein anderes Album! Ich würde mir Tag und Nacht nur dieses anhören.

NOCTURNUS waren Pioniere indem sie die erste Death Metal-Band waren, die ein Keyboard als gleichwertiges Instrument in ihren Sound einbauten. Sie waren auch die ersten, die ein Pentagramm in ihrem Logo verwendeten. Das sind brauchbare Informationen, wenn man es jemals zu "Jeopardy" schafft, aber "The Key" wird von vielen als ihr bisher bestes Album angesehen. Inzwischen kann ich auch nachvollziehen warum, aber dafür muss man in der Lage sein, sich ins Jahr 1990 zurück zu teleportieren, als der Death Metal noch in seinen Kinderschuhen steckte, um die wahre Größe dieses Albums erkennen zu können. Wenn ich es mir heute anhöre, dann könnte das einzig Gute sein, das ich darüber sagen könnte, "VERDAMMT, das ist großartiges Gitarrenspiel!"

Jeder Song auf "The Key" hat jede Menge Gitarrensoli, von einem Kaliber, das jeden Yngwie-Verehrer wahnsinnig machen würde. Die Keyboards bringen zu den Riffs zudem eine nette atmosphärische Dimension, allerdings nicht wie heutzutage im Black Metal. Sie sind zumeist im Hintergrund, lassen die Gitarren an die Front, wo sie auch hingehören. Das Drumming ist fürchterlich. Ich wage mir gar nicht auszumalen, welch ein phantastisches Album "The Key" geworden wäre, wenn NOCTURNUS auch noch einen guten Drummer gehabt hätten! Aber die Gitarren machen es mehr als wett, MEHR! Warum denkt ihr, dass MORBID ANGELs Trey auf all seinen Photos immer NOCTURNUS-T-Shirts trägt? (Kleiner Tip, "The Key")

Während ich mir dieses Album direkt bei Earache bestellen musste, ist es gerade wiederveröffentlicht worden, wenn ihr es also in eurem CD-Laden seht, dann hört es euch NUR an, wenn ihr Death Metal voller Technik und hervorragendem Gitarrenspiel mögt.

Gabriel Gose



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