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Nightsky Bequest - Uncounted Stars Unfounded Dreamlands (6,5/10) - Bulgarien - 1996

Genre: Gothic Metal
Label: Polyphemus
Spielzeit: 22:07
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Sleeping Out Of Time
  2. Blankness
  3. The Promise
  4. Unfounded Dreamland
  5. Waves
Nightsky Bequest - Uncounted Stars Unfounded Dreamlands
Bulgarischer Metal? Ja, den gibt es, hierzulande kaum beachtet, aber deswegen keineswegs schlecht und NIGHTSKY BEQUEST sind ein Vertreter dieser Gattung, wenngleich sie sicherlich nicht dem breiten Geschmack zusagen werden.

Fünf Jahre ist ihre Debüt-MCD "Uncounted Stars Unfounded Dreamlands" alt und sie bieten uns darauf gothischen Doom mit zumeist weiblichem Gesang, der sich nicht an den vielen westlichen Vorbildern orientiert, sondern eine durchaus eigene Atmosphäre atmet.

Nach dem ruhigen Intro "Sleeping Out Of Time", das aus Keyboards, gesprochenen Worten und etwas E-Gitarre besteht, zeigt man bei "Blankness" Mut zu abwechslungsreichen und auch etwas ungewöhnlichen Strukturen und Melodien, die vor allem bei Radoslava Dikanskas Gesang teilweise etwas neben der Spur klingen, doch der Kontrast zwischen sehr ruhigem Doom und einem Double-Bass-getriebenen und dabei stets melodiösen Ausbruch in der Mitte hat durchaus etwas.

Das folgende "The Promise" bewegt sich trotz seiner Länge von mehr als sieben Minuten beinahe ausschließlich im sehr schleppenden Tempo und kommt sehr atmosphärisch daher, getragen von recht sparsam eingesetzten Gitarren und Keyboards, sowie Radoslavas wesentlich gefestigter klingenden Stimme, bevor der Quasi-Titeltrack "Unfounded Dreamland" wieder mehr Gitarren beinhaltet und durchaus als atmosphärischer Doom durchgehen könnte und durch seinen wesentlich größeren Abwechslungsreichtum den Vorgänger deutlich übertrifft! Und das abschließende "Waves" kommt ausschließlich aus atmosphärischen Keyboards bestehend daher...

Wie bereits gesagt, für die breite Masse ist das hier garantiert nichts, die Abwechslung ist noch etwas zu gering und der Gesang von Radoslava Dikanska hört sich streckenweise wirklich etwas schräg an, aber für ein Debüt dennoch recht ordentlich, reinhören wäre Pflicht, doch wo wird man dieses Teil schon finden...

Alexander Melzer



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