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Aus Brasilien kommen hauptsächlich Bands, die entweder Death Metal spielen oder traditionellen Power Metal bevorzugen. Nicht so BEFORE EDEN, denn jene spielen lupenreinen Prog Metal, angelehnt an SYMPHONY X oder DREAM THEATER. Doch sie klingen weder wie die einen, noch wie die anderen.
Das soll bedeuten, dass die Band relativ eigenständig tönen. Die Riffs, Breaks und Keyboardpassagen sind ähnlich virtuos und blitzschnell, wie bei den genannten Referenzbands. Allerdings hapert es noch in punkto Gesang, um in deren Liga vorzustoßen. Der Gesang ist doch arg dünn und mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Sänger Jaison Peixer klingt. ähnlich wie der Shouter der legendären ADRAMELCH. Er passt schon irgendwie zu dem mystischen Sound von BEFORE EDEN, er gefällt mir persönlich recht gut. Für das Gros der Leute, wird er aber mit Sicherheit ein Kritikpunkt sein. Zu kauzig!
Nichtsdestotrotz sind die instrumentalen Fähigkeiten der Band beachtlich, die Songs reflektieren eine gewisse Magie, was heutzutage selten geworden ist. Die Musiker zeigen zwar, dass sie spielen können, frickeln aber nicht den Song zu Tode. Für eine Demo-CD ist dieser erste Höreindruck mehr als eindrucksvoll. Hier könnte Großes heranreifen. Fans, die das Besondere suchen und auch mal 17,50 Euro für eine recht kurze, aber gut produzierte Self-Made-CD ausgeben, ist BEFORE EDEN ein sicherer Tip! Bin mal gespannt, wie die sich entwickeln! (Online 23. Juli 2002)
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