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Ich finde nicht viel, das ich über dieses Demo sagen kann, das aus der Box fällt, also werde ich beschreiben. Typischer Instrumental-Hard Rock mit überdurchschnittlichen Solos und grauenhaftem Drumming. Nicht dass es kompletter musikalischer Müll ist, aber kommt schon, wer braucht im 21. Jahrhundert so Zeug? Diese Akkordfolgen müssen direkt aus dem Buch der Rockklischees entnommen worden sein. Der Gitarrenton ist hinter Tonnen an Rückkopplung begraben, der Drummer ist steif wie ein Brett und hat größte Probleme die Zeit zu halten und insgesamt klingen die Songs wie eine zufällige Garagen-Jamsession.
Ich kann leicht gute Fähigkeiten anerkennen und ich mag BATHORY, Aufnahmequalität ist also nicht mein größter Augenmerk (was in diesem Falle gut ist, denn der Sound ist recht flach und tiefenlastig). Bei jedem Album ist es die Darbietung, die für mich das Wichtigste darstellt. Wird es gut gespielt? Ja und nein. Abgesehen von Drumming kann ich ein paar coole kleine Satriani-inspirierte Gitarrenphrasierungen in den Soli entdecken. Der Gitarrist hat absolut einiges an Talent, mit dem er arbeiten kann. Das Problem ist, dass der musikalische Inhalt so standardisiert ist, dass er in einer Dose verkauft werden könnte.
Ich schätze, dass wenn ihr noch immer in den Achtzigern feststeckt und euch schwache Imitatoren von Meistern wie Satriani und Paul Gilbert (Wes, hast du das gelesen?!) reinzieht, dann gefällt euch das Zeug vielleicht. Aber haltet euch vor Ohren, dass das Drumming bestenfalls Einstiegslevel ist! Zumindest haben die meisten Schredderer, die ich gehört habe, solide Drummer gehabt, die einen Takt halten können!
Die Licks sind vielleicht cool, aber wenn die Songs jegliche Originalität vermissen lassen, dann ist dieses Album ein weiterer Tropfen im Ozean. Ich würde gerne etwas wie "ein paar interessante Ideen" sagen oder etwas in dieser Art, aber dann würde ich lügen und lügen ist schlecht. Nun, wenn ihr mich bitte entschuldigt, meine männliche Model-Karriere wartet auf mich... (Online 9. November 2002)
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