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Praetoria - The Hollow (8,5/10) - Kanada - 2001

Genre: Death Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 37:56
Band homepage: Praetoria

Tracklist:

  1. Wintergloom
  2. Borne
  3. Early
  4. Crimson Dawning
  5. In Silence
Praetoria - The Hollow
Der Name von PRAETORIA war mir nicht völlig fremd, wegen meiner Tätigkeit am Message Board von einer Kanadas bester Metal-Zeitschriften, aber ich hatte noch nicht so aufmerksam die Musik dieser jungen Band gehört. Das änderte sich, als ihr Manager Noel mit mir in Verbindung trat, ob ich interessiert an einem Bericht wäre und nachdem ich einige Proben auf ihrer Website gehört hatte, bestätigte ich schnell mein Interesse. Einige Tage später halte ich jetzt eine Kopie "The Hollow" in meinen Händen.

Gegründet wurde PRAETORIA vor nicht viel mehr als zwei Jahren in der Ontariogegend, als Spencer Miller und Greg Johnston sich mit Ryan Sosna verbündeten. Das Trio, dann bestehend aus einem Schlagzeuger und zwei Gitarristen/Sängern, begannen die Arbeiten an der prätorianischen Weltherrschaft und im Sommer 2001 war eine Debüt-EP das Resultat, das ich jetzt in meinen Händen halte. Kurz danach kam Bass-Spieler Tom Northern in die Band und vervollständigte das Line-Up. Die vier Prätorianer haben etwas, auf dass sie stolz sein können, weil sich "The Hollow" als mächtig feine Scheibe entpuppt.

Die Band spielt Death Metal, und ein wichtiges Element ist technische Fähigkeit: obgleich die Musik nicht so technisch ist wie zum Beispiel die ihrer Landsmänner MARTYR (andererseits, sind das sehr wenige Bands), sind die fünf Songs auf "The Hollow" alle mit melodischen und technischen Riffs und ziemlich progressivem Bass ausgestattet worden. Die Drums sind nicht wirklich an der Höchstgeschwindigkeit, aber der ziemlich progressive Sound passt perfekt zur Arbeit der Gitarren und des Basses. Dasselbe gilt für die Vocals, die ein bisschen mehr zur Black Metal-Ecke tendieren als die meisten anderen Death Metal-Sänger es tun und dies verleiht der Musik eine frische Perspektive. Auch an Dynamik mangelt es der Band nicht; durch einfache Tempowechsel schafft es die Band, während der gesamten Spielzeit, den Hörer (zumindest mich) zu fesseln . Zugegebenermaßen wird nach dem letzten Track "In Silence", einige Minuten nachdem der Song zu Ende ist, ein Akustiksong gespielt, der sich später zu einem Pop meets Funk meets Dance Beat entwickelt. Ich würde es bevorzugen, wenn sie so etwas das nächste Mal wegließen, obgleich ich denke, dass es nur zum Spaß war.

Die fünf regulären Tracks sind jedoch alle Death Metal von höchster Qualität. Aber PRAETORIA folgt mehr Pfaden als nur dem des Death Metals. Zum Beispiel klingt das Intro von "Wintergloom" sehr nach Doom Metal. Auch der häufige Gebrauch von akustischen Riffs, zum Beispiel auf dem langen, letzten Track (ungefähr zwölf Minuten lang) "In Silence", unterscheidet PRAETORIA von den Massen der Undergroundbands und bringt sie in eine Gruppe von Elitebands, die wirklich bereit scheint, sich vom Underground auf das große Stadium zu bewegen! Warum? Einfach, weil die Produktion auch annehmbar ist (die Drums sind möglicherweise ein wenig laut) und der nebelige Wald auf dem Cover des Albums sind auch ein Zeichen von Professionalität, so wie jeder andere Aspekt dieser Aufnahme!

Wenn die Band es schafft , die Qualität von "The Hollow" in ein volles Album umzuwandeln, dann ist PRAETORIA eine jener Bands, die große Massen von Metalheads interessieren können. Lasst uns hoffen, dass ein Label diese großartige Band unter Vertrag nimmt, weil diese Band wieder einmal ein Beweis für die verborgenen Qualitäten der kanadischen Metal-Szene ist. (Online 03. März 2003)

Vincent Portegijs



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