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Synasthasia - The Land Of Lores (7,5/10) - Deutschland - 2003

Genre: Melodic Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 44:20
Band homepage: Synasthasia

Tracklist:

  1. Discovery Of The Mask
  2. The Attack
  3. Quest For The Dharakel
  4. The Swamp
  5. The Mines
  6. Yvel
  7. Salvation From The Curse
  8. Gladstone's Fall
  9. Scotia's Death
  10. In Misery (Bonus Track)
Synasthasia - The Land Of Lores
Vor nicht allzulanger Zeit habe ich einen 2-Track-Sampler der deutschen SYNASTHASIA reviewt und er klang vielversprechend, eine junge Melodic Metal-Band, die nicht ihr Glück im Power Metal versucht, mit einem soliden Fundament, ich hoffte auf mehr.

Dieses mehr ist jetzt in Form ihres kompletten Debüts "The Land Of Lores" eingetroffen und wenn ich mir die Songtitel und alles ansehe, dann komme ich nicht umhin das Bild aus meinem Hirn zu kriegen, dass ich hier ein Konzeptalbum in meinen Pfoten halte. Aber abgesehen davon sind sie immer noch nicht in den Power Metal übergewechselt, wofür ich dankbar bin, denn damit bleiben sie vom großen Ozean weg, wenn ihr versteht was ich meine...

"Discovery Of The Mask" und "Scotia's Death" waren schon auf dem Sampler und sie zeigen auch für den Rest recht gut, was uns erwartet, Melodic Metal mit einer leichten Power Metal-Schlagseite, aber nie überkreuzend, mit netten Melodien und Arrangements, die hier und da etwas von der Produktion eingebremst werden, der ein bisschen Kraft in den Vocals abgeht, aber das Potential der Band wird hier ohne Zweifel gut dargeboten.

Der Opener "Discovery Of The Mask" brint uns klasse Melodic Metal, während das folgende "The Attack" wie eine Mischung aus NWoBHM, Melodic und Power Metal daherkommt, mit sehr guten Vocals, mittelhoch und kraftvoll. Die Mischung dieser drei Stile/Elemente ist wohl die beste Beschreibung mit der ich für SYNASTHASIA ankommen könnte. Endlich habe ich sie gefunden, hah! "The Mines" und das abschließende Trio "Salvation From The Curse", "Gladstone's Fall" und "Scotia's Death" können zudem als Anspieltips genannt werden, klingen gut! Die Band schafft es mich mit interessanten und eingängigen Melodien zu ködern, die weit weg von den "fröhlichen" Kinderliedern ist und auch mit hartem Riffing unterlegt, klingen also anders, was gut ist!

Also ein hoffnungsvolles Debüt für eine junge Band, die mit etwas Feintuning das Potential hat wo hin zu kommen, denn sie haben ein gutes Händchen für Melodien und Arrangements, gut gemacht, Leute! (Online 13. Juli 2003)

Alexander Melzer



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