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Curriculum Mortis - Into Death (9/10) - Schweden - 2003

Genre: Death Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 21:09
Band homepage: Curriculum Mortis

Tracklist:

  1. Kill All Life
  2. Into Death
  3. Walls Of Ice
  4. Frail
  5. Preserve You Forever
Curriculum Mortis - Into Death
CURRICULUM MORTIS an sich mag ein recht neuer Name am Metal-Firmament sein, wenn man sich aber die Besetzung dieser Band ansieht, dann wird einem recht schnell klar, dass wir es hier keineswegs mit einem Newcomer zu tun haben: Fredrik Andersson (AMON AMARTH, A CANOROUS QUINTET, GUIDANCE OF SIN), Leo Pignon (A CANOROUS QUINTET, NIDEN DIV. 187), Mattias Leinikka (GUIDANCE OF SIN).

Bei der Vergangenheit verwundert es auch kaum, dass man sich dem Death Metal verschrieben hat und irgendwie klingen CURRICULUM MORTIS auch etwas wie eine Mischung aus den früheren Bands der hier vertretenen Musiker, hart, melodiös und je nach Song intensiv und heavy oder auch einmal mit schnellem Gebretter, aber niemals in stupide Knüppelei verfallend, sondern durchaus komplexe Strukturen ausnutzend und technisch anspruchsvoll agierend. Als Einflüsse werden unter anderem auch NILE und VADER angegeben und auch diese sind gelungen in den Sound mitintegriert, ohne dass man eine bestimmte Band heraushören würde, das nenne ich gute Assimilation und Verarbeitung.

Dabei ist auch der Sound absolut professionell gelungen ("Into Death" läuft ja als erstes Demo der Band) und zwar in allen Geschwindigkeitslagen. "Kill All Life" und "Walls Of Ice" kommen sehr wuchtig daher und erinnern mich im kraftvollen Drumming und den schweren Riffs und generell Gitarren einmal mehr an AMON AMARTH, ohne aber als Kopie von ihnen durchzugehen, während die schnellen Klopper "Into Death" und "Preserve You Forever" die VADER-Fraktion ansprechen müssen.

Herauszuheben ist ohne Zweifel das mächtige Drumming von Fredrik Andersson, der mit seinen Double-Bass einen so ungeheuren Druck entfacht, dass man in Kombination mit den schweren Riffs und den gelungenen Growls von Mattias Leinikka gar nicht umhin kann als in seinen Bann gezogen zu werden. Andersson zeigt hier, dass er zurecht als einer der besten Drummer der Death Metal-Szene angesehen wird.

Die Qualität und das Potential von CURRICULUM MORTIS ist mit "Into Death" schon beinahe beängstigend, auch wenn alle drei Mitglieder bereits reichlich Erfahrung mit anderen Bands sammeln konnten, so ist dieser 5-Tracker doch ein Debüt-Demo. Bei dieser Qualität sollte es wirklich nur eine Frage der Zeit sein, bis wir den Namen CURRICULUM MORTIS in Verbindung mit einem namhaften Label sehen, denn "Into Death" ist stark, verdammt stark! Darum begebt euch sogleich auf die Homepage der Band und ordert dieses Teil, ihr werdet es nicht bereuen!!! (Online 3. Oktober 2003)

Alexander Melzer



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