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Bewertungserklärung



Deforge - Freedom Release (7/10) - Italien - 2002

Genre: Death Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 30:23
Band homepage: Deforge

Tracklist:

  1. Vicious Circle
  2. Catch Hold
  3. Germinate
  4. Immortality
  5. Mindless State
  6. The Sense Of Change
Deforge - Freedom Release
Es scheint so als ob ich zum König der Demos und ungesignten Bands werde, scheint beinahe so als ob ich kaum etwas anderes reviewen würde und warum ist dem so? Ich habe keine Ahnung, aber es macht so viel Spaß neue Metal-Bands zu entdecken, ihnen vielleicht ein positives Review zu geben und einen Monat später zu lesen, dass sie einen Plattenvertrag haben. Es ist wie einem Kind beim Wachsen zuzusehen und die Tatsache, dass man ihnen vielleicht zum Plattenvertrag mitverholfen hat, ist überwältigend, aber andererseits ist es nicht so einfach eine ungesignte Band zu sein, man muss die Demos finanzieren und auch anderes Material, man muss Promos rausschicken und wenn man überall schlechte Kritiken einfährt, das muss scheiße sein!

Wie ihr euch sicherlich schon gedacht habt, liegt hier eine weitere ungesignte Band vor, diesmal DEFORGE aus Italien und sie bringen uns eine technische Death Metal-Attacke, mit ein paar Thrash Metal-Einflüssen hier und da, aber insgesamt hat diese Band den schwedischen Sound ganz groß drüber stehen.

Ich muss zugeben, ich bin kein großer Fan des brutalen oder technischen Death Metal, ich bin mehr ein Melo Death-Typ, aber überraschenderweise hat mir diese Band gefallen, die Kompositionen sind sehr gut, der Sound recht originell, trotz der deutlichen Einflüsse. Songs wie "Immortality" und "Germinate" sind es wirklich wert gehört zu werden.

Die Produktion ist für ein Demo auch ok, keine Beschwerden in diesem Department, das Artwork könnte noch etwas mehr Arbeit vertragen, aber besorgen wir den Jungs erst mal einen Plattenvertrag, denn ich bin mir sicher, dass ihr ganzes Potential erst auf ihrer ersten kompletten Platte aufgedeckt werden wird. Ich wette auf diese Jungs. (Online 12. Dezember 2003)

Enrique Congrains



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