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101 tablaturen für Opeth


Opeth - Damnation (10/10) - Schweden - 2003

Genre: Progressive Rock
Label: Music For Nations
Spielzeit: 43:21
Band homepage: Opeth

Tracklist:

  1. Windowpane
  2. In My Time Of Need
  3. Death Whispered A Lullaby
  4. Closure
  5. Hope Leaves
  6. To Rid The Disease
  7. Ending Credits
  8. Weakness
Opeth - Damnation
OPETH waren in den letzten zwei Jahren besonders beschäftigt; zunächst stand der Release des fünften Bandalbums "Blackwater Park" an, gefolgt von touren, ein Jahr später erschien "Deliverance", das einen unglaublichen Death Metal Anstrich hatte, wie man es seit "My Arms, Your Hearse" nicht mehr gehört hatte, gefolgt wiederum von touren, meistens handelte sich dabei um Minitourneen um genau zu sein, und diesen Frühling erschien ein akustisches/experimentelles Album, einfach als "Damnation" betitelt. Ich glaube es ist schon obligatorisch, dass OPETH ein Album pro Jahr rausbringen, sie bieten jeweils Qualität und Quantität, es verwundert mich wirklich, ob die Jungs eigentlich noch was anderes machen als die einzigartigste Musik der Metalwelt zu erschaffen.

"Damnation" ist ein von akustischen und cleanen Gitarren dominiertes Album und jeder Menge glattem Jazz Drumming, vielen beängstigenden Keyboards und Åkerfeldt's brillanten cleanen Vocals. Erwartet kein wimpiges Mainstreamalbum mit simplen Arrangements (auch wenn manche Songs direkte Songstrukturen haben, die OPETH Standards bleiben stets erhalten), sondern eine Unplugged Version der Band, süß und sanft wie das Leichteste vom Leichten. "Windowpane", der erste und längste Song des Albums, malt ein ungefähres Bild der Atmosphäre der gesamten acht Kompositionen, ein sehr guter Track für den Anfang. Beim zweiten Track "In My Time Of Need" schaffen es OPETH sogar ANATHEMA auf deren eigenem Gebiet zu übertreffen und Mikael klingt tatsächlich so einsam und zerrissen wie ein gewisser Cavanagh. Die Soli sind sehr Blues orientiert, was natürlich besser zu diesem Stil passt als die normalen Metalsoli.

Die Band liefert einmal mehr eine tadellose Performance ab, das ist keine besondere Überraschung aber dieses Album beweist wirklich, dass sie musikalische Künstler sind und keinerlei Grenzen kennen. Der Sound ist sehr klar und natürlich, die Drums sind etwas dezenter was ebenso für den Gitarrensound gilt. "Damnation" lässt die Band hoffentlich eine größere Zuhörerschaft erreichen; es gibt keine Zweifel was das Potential des Albums angeht und richtige Fans werden dies sowieso kaufen, denn OPETH haben einen noch nie enttäuscht und hiermit schaffen sie es genau an diesem Weg anzuknüpfen. (Online 26. Januar 2004)

Frodi Stenberg



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