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Eeriness - A Life Beyond The Shades Of Time (8/10) - Schweiz - 2003

Genre: Gothic Metal
Label: Shark Records
Spielzeit: 38:23
Band homepage: Eeriness

Tracklist:

  1. November - Thy Weekness >mp3
  2. The Unbounded Misfortune
  3. Grotesque Misery >mp3
  4. Dead Souls Embrace >mp3
  5. Silent Voices
  6. Only The Rain
  7. Lay Down
  8. Graveyard Birds
  9. Sun And Moon Eclipse
Eeriness - A Life Beyond The Shades Of Time
Gothic Metal aus der Schweiz, ich kann mich nicht daran erinnern zu viele Bands aus jenem Teil der Welt gehört zu haben, also war ich überrascht davon zu hören, dass EERINESS eben dort her kommen. Die Band hat sieben Mitglieder, unter ihnen einen Cellisten, Keyboards und männliche und weibliche Vocals, dies ist ihr Debüt-Album nach zwei Demos und sie stehen bei Shark Records unter Vertrag, das sind die Tatsachen, nun, genug davon, weiter mit der Musik.

Das Album beginnt mit "November- Thy Weakness" und von den ersten Noten an kann ich sagen, dass mir hier die Keyboards gefallen werden, sie begleiten die Musik sehr gut und sie kommen von Fräulein Tilia Scheider (hoffentlich nicht verwandt mit Rob Scheider, dem Komiker), egal, die Gesangsabteilung ist ein bisschen seltsam, die männlichen Vocals sind weder klar noch Death...eher rau oder so etwas, irgendwo in der Mitte zwischen Death und clean. Die weiblichen Vocals allerdings sind sehr geschmackvoll und die Sängerin Katarina Krémárová ist sehr talentiert, schade, dass opernhafte Vocals im Metal nichts Neues mehr sind...

Alles läuft gut, aber nicht großartig, es ist ein OK-Album, bis der dritte Track kommt: "Grotesque Misery", ein großartiger Track, sehr eingängige Keyboardlinien, gute Arrangements und großartige Lyrics auch. Danach folgt "Dead Souls Embrace", ein weiterer guter Song, das wird immer besser, ich denke, dass man sich jetzt auch an die männlichen Vocals gewöhnt hat, sie mögen zu Beginn etwas seltsam klingen, aber nach ein paar Umdrehungen gewöhnt man sich an sie.

"Only The Rain" hat ein sehr cooles Keyboard-Intro, leider fällt der Song danach ab und wird etwas langweilig, aber nicht für lange, denn danach kommt mit "Lay Down" ein weiterer Höhepunkt de Albums, jetzt wünsche ich mir etwas schnellere Songs, aber mein Wunsch wird nie erfüllt und das Album endet.

Letzte Gedanken? Ich war da, habe es gehört, EERINESS haben der Gothic Metal-Szene nichts Neues gebracht, aber das bedeutet nicht, dass das Album Schrott wäre, ganz im Gegenteil, es hat mir sogar richtig Spaß gemacht. Erwartet nicht, euren Kopf gegen die Wand zu bangen, es ist mehr zurückgelehnter Gothic Metal, mit ein paar großartigen Momenten, hat gute Songs und ein paar nicht so tolle.

Der visuelle Aspekt ist für mich sehr wichtig, das Cover-Artwork ist wirklich gut und das Layout der CD ist ebenfalls gut, nicht dass das irgendeinen Einfluss auf die Bewertung hat, aber beide weiblichen Mitglieder sind wirklich süß!

Egal, Fans von Gothic Metal mit weiblichen Opernvocals, netten Keyboards und düsterer Atmosphäre, checkt dieses Teil gleich an. (Online 29. Januar 2004)

Enrique Congrains



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