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113 tablaturen für Hypocrisy


Hypocrisy - The Arrival (7/10) - Schweden - 2004

Genre: Death Metal
Label: Nuclear Blast Records
Spielzeit: 40:26
Band homepage: Hypocrisy

Tracklist:

  1. Born Dead Buried Alive
  2. Eraser
  3. Stillborn
  4. Slave To The Parasites
  5. New World
  6. The Abyss
  7. Dead Sky Dawning
  8. The Departure
  9. War Within
Hypocrisy - The Arrival

Es gibt frei Dinge die ihr über HYPOCRISY wissen solltet. 1. Peter war seit Jahren immer experimentell, und kein Album gleich dem anderen. 2. Entweder, ihr mögt nur den alten Kram der Band, den neuen, oder beides in Kombination. 3. Nachdem mit dem Bandsound so viel herumgespielt wurde, macht man letzten Endes das nächste Album, das eine Mischung der vorhergehenden Arbeiten war. Peter hat jetzt „Catch 22“ aus dem Weg, so dass er etwas machen kann, was die Fans wirklich machen. Bei „Catch 22“ hatte Peter einen Industrial-Virus in seinem Blut den er sich bei seiner letzen PAIN CD eingefangen hat, aber Peter kommt wieder in sein musikalisches Zuhause.

 

Obwohl “The Arrival” das s/t-, das “Abducted” und das “The Last Chapter” Album in sich vereint, macht Peter trotzdem weiterhin Experimente mit einer atomsphärischen Soundlandschaft voll von Trübsinn und Traurigkeit. Gleich von Anfang an kombiniert “Born Dead, Buried Alive” ein atmosphärisches Intro mit rohen und aggressiven Death Metal Gitarren Riffs und übel prügelnden Drums. Der Gesang ist eine Mixtur aus herbem Death Metal und gruseligen halb-cleanen mit der Hilfe eines Stimmgenerators. Das einzig Konstante ist der lyrische Inhalt, beziehungsweise Peter's Besessenheit: Die Aliens. Das eher langsame “Eraser” hat einen epischen Sound und den gleichen Vibe, den “Fractured Millennium” uns vor Jahren auf dem s/t-Album brachte. Es hat Groove, einen einheitlichen Beat und ist sehr eingängig und außerdem ist es eine Hymne, bei der alle Fans die Fäuste gen Himmel recken und ihren Kopf zum Beat kreisen lassen. Die Gitarrensoli sind ziemlich schnell und beweisen, dass Peter es immer noch drauf hat.

 

“Stillborn”'s eröffnendes Riff klingt zuerst nach Nu-Metal, aber sobald Schlagzeug und Bass einsetzen geht es richtig ab. Auf der CD sind eine Menge Songs die den Vibe der s/t haben, allerdings ein wenig in Richtung “New World” abgewandelt. Das Feeling von “Into The Abyss” kommt auf, hart mit schweren Gitarrenriffs, unbarmherzig, gepaart mit kranken Vokills. Old School Fans werden frohlocken angesichts dem, was da aus den Boxen tönt und den Regler hochreißen. Ich denke bei dieser CD werden alte wie neue Fans glücklich, besonders wenn die Jungs auf Tour mit den CANNIBAL CORPSE eure Stadt stürmen. Viele Tracks werden euch an die verschiedenen alten Alben erinnern, hauptsächlich an die mit doomigerem Sound mit klaren Gitarren.

 

Diese CD wird die letzte mit Lars Szöke sein. Nun, wo Peter's Freund Horgh (PAIN/Ex-IMMORTAL) in der Band ist, wird er die Sache ein bisschen aufrütteln, schließlich ist er einer von der brutalen Sorte hinter dem Set. Für diese CD lohnt es sich den Weg auf der Straße der Erinnerungen zu gehen, außerdem zeigt die, dass Peter immer noch die Ärmel hochgekrempelt hat. (Online 3. März 2004)

Joe Florez



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