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Somniae Status - Cassandra (8/10) - Italien - 2003

Genre: Progressive Rock
Label: Adrenaline
Spielzeit: 36:09
Band homepage: Somniae Status

Tracklist:

  1. At The Gates Of Heaven
  2. Oracle Dream
  3. Pleasure Essence >mp3
  4. Nowhere Run >mp3
  5. Where My Thoughts Sleep
  6. Tongues Of Flame >mp3
  7. Cassandra
Somniae Status - Cassandra

1996 in Italien mit der Vorstellung, eine Progressive Supergruppe zu werden, gegründet, zogen SOMNIAE STATUS ihre Inspirationen aus RUSH, YES und KING CRIMSON um selbst als fünfköpfige Band Songs zu produzieren, die nun hier auf ihrem Werk „Cassandra“ Einzug gehalten haben. Nach drei Jahren intensivem Tourens mit eigenen Stücken sowie Covers von IRON MAIDEN oder QUEENSRYCHE, nahmen SOMNIAE STATUS endlich ihr erstes Album „Cassandra“ auf, co-produziert von Alex De Rosso (DARK LORD, DOKKEN).

 

Nach der Menge an Progressive Musik, die ich in der Vergangenheit schon gehört habe, muss ich sagen, dass SOMNIAE STATUS mit ihrem Album den absoluten Durchbruch schaffen könnten. Erstaunt hörte ich den zweiten Track der CD an, der mit einer Intensität von Bands wie DREAM THEATER oder VANDEN PLAS loslegt. Gesangstechnisch kann ich Einflüsse von Geoff Tate von QUEENSRYCHE bei Sänger Breeze Danieli ausmachen. Zuerst dachte ich sogar wirklich, dass ein Song wie „At The Gates Of Heaven“ wirklich ein Song von einem QUEENSRYCHE Album wie „Operation Mindcrime“ sein könnte. Die Biographie der Band informierte mich dann darüber, dass SOMNIAE STATUS tatsächlich QUEENSRYCHE’s „I Don’t Believe In Love“ von ihrem 88er „Operation Mindcrime“ Album für eine CD, die bald in 2004 rauskommen soll, neu aufgenommen haben.

 

Definitiv melodisch und absolut außergewöhnlich geht dieser 5er auf “Cassandra” vor und ich bin mir sicher, dass sie die Progressive Musikszene mit offenen Armen empfangen wird. Sie spielen wahnsinnige Tempo und Rhythmuswechsel und die spielerischen Fähigkeiten dieser Italiener kann man locker mit den Progressive Kings von heute vergleichen. Die Gitarristen Randy Mion und Alex Danieli spielen extrem tight und sind stets in Form anstatt losgelöst zu agieren und die Stimmung eines Songs zu verlieren.

 

“Nowhere Run” and “Tongues Of Flame” sind etwas heavier als die restlichen Stücke von “Cassandra” und offenbaren auch ein paar der ganz frühen Einflüsse von SOMNIAE STATUS, die da meiner Vermutung nach vor allem JUDAS PRIEST wären. Mit dem was ich auf dieser Debütscheibe gehört habe, kann ich nur sagen, dass ich aufmerksam ihren nächsten Release beobachten werde und ich hoffe, dass er mich genauso gefangen nehmen wird wie „Cassandra“.

 

Eine höchst empfehlenswerte CD, die ein absolutes Muss für jeden Progressive Fan und Musikliebhaber darstellt. Ich war von der Qualität von SOMNIAE STATUS überrascht und bin nun definitiv ein Fan von ihnen. (Online 2. April 2004)

Greg Manley



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