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Man fühlt sich schon etwas komisch, wenn man zum ersten Mal mit einer so guten Band wie FLESHCRAWL konfrontiert wird, die es bereits seit einem Jahrzehnt gibt, so fühlte ich mich jedenfalls als ich die CD erhielt und die Band mich völlig umhaute. Aufgrund der wachsenden Zahl an Bands, die auf den Melodic Death Zug aufspringen, ist es erfrischend eine Band zu hören, die kompromisslosen, Old School Death Metal spielt genau wie es FLESHCRAWL auf ihrem siebten Release „Flesh Bloody Flesh“ tun.
Ähnlich wie ihre Labelkollegen von GOD DETHRONED, spielt das deutsche Ensemble unbarmherzigen Death Metal, der alles abschlachtet, was sich ihm in den Weg stellt. Die Band legt gleich mit dem knackigen „Beneath The Dying Sun“ los, das hervorragend auf das noch folgende, blutige Spektakel einstimmt. Obwohl man nicht vom Speed abhängig ist, gibt es doch genügend davon wie man an der Double Bass des Titeltracks erkennen kann ebenso wie an den verrückten Blasts im treffend betitelten „Damned In Fire“. Aufgrund der verdammt tighten Produktion und dem erstklassigen Spiel muss man sagen, dass jeder Death Metal Fan blöd wäre, wenn er diesen bemerkenswerten Release verachten würde.
Obwohl man noch weitaus mehr schreiben könnte, würden sämtliche weitere Worte wenig nützlich sein, die Musik spricht im Grunde für sich. Brutal und doch zugänglich, so haut dich dieses Album von Anfang bis Ende um und danach will man nur noch mehr davon haben. Mit GOD DETHRONED, VADER, CANNIBAL CORPSE und nun FLESHCRAWL kann man schon sagen, dass Metal Blade wahrlich führend in Sachen hochqualitativem Death Metal sind. Also macht euch selbst einen Gefallen und gebt euch FLESHCRAWL hin, früher oder später kriegen sie euch doch. Ich könnte dieses Album noch weiter in den Himmel loben, aber es wird immer schwieriger zu schreiben und gleichzeitig zu bangen. (Online 16. April 2004)
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