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Was manche Bands sich und ihren Fans manchmal antun, werde ich wohl nie ganz verstehen. Da veröffentlicht eine mexikanische Death Metal-Band namens DOMAIN in Eigenregie eine Split CD (mit DEMONIZED), schließt einen Plattenvertrag mit Osmose Productions ab und nennt sich fortan RAVAGER, um Verwechslungen mit den deutschen Hard Rockern DOMAIN auszuschließen. Unter dem neuen Namen baut man sich langsam aber sicher eine Karriere auf, veröffentlicht zwei Alben, trennt sich und will fortan unter dem Banner HACAVITZ weitermachen. Was soll der Scheiß, Leute? So kann man die Fans natürlich auch verwirren. Immerhin sind mit Antimo und Oscar noch zwei Leute am Start, welche RAVAGER weiterhin am Leben erhalten könnten.
Doch was soll’s, man hat sich schon entschieden und so ist „Naxzgul Rising“ die Abschiedsvorstellung von RAVAGER geworden. Und das Album ist gut ausgefallen. Nicht sensationell, aber gut. Die drei agierenden Bandidos lenken die chaotische Urgewalt von MORTICIAN in musikalische Bahnen zu. Hier noch eine Prise alte MORBID ANGEL, da noch etwas TERRORIZER und zum Schluss noch ne gute Portion IMPIETY (bei deren Line-Up man auch mitmischt) und fertig ist der Sound von RAVAGER.
Wer seinen Death Metal megabrutal, schnell und melodiefrei liebt, wird bei „Naxzgul Rising“ eine mörderische Erektion verspüren, garantiert!!! Da man ja nun unter dem Namen HACAVITZ weitermacht, wie wäre es mit dem Titel „Ravager’s Domain“ für’s erste Album, Leute? Nix für ungut… (Online 23. April 2004)
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