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Unbound - Revenge For The Innocent (7,5/10) - Deutschland - 2004

Genre: Metalcore
Label: Soulfood Music
Spielzeit: 45:15
Band homepage: Unbound

Tracklist:

  1. Days Of Supression
  2. King Slave
  3. Sea Of Flames
  4. Act Under Pressure >mp3
  5. Truth Is On My Side
  6. Internal War
  7. Rise
  8. Back To Start
  9. Rockn’Roll Outlaw
  10. Wait
  11. Godless
Unbound - Revenge For The Innocent

Drei lange Jahre sind mittlerweile vergangen, seit dem UNBOUND mit Ihrem Debüt „In Infinity“ auf sich aufmerksam machten. Für einen Newcomer eine verdammt lange Zeit, wenn man nicht in Vergessenheit geraten möchte. Aber nun ist die deutsche Band, die immer noch einen Mix aus (Death) Metal und Hardcore spielt, wieder am Start.

 

Der neue Silberling hört auf den Titel „Revenge For The Innocent“ und war eine ziemlich schwere Geburt wenn man bedenkt, dass die Band bereits 2001 mit den Vorbereitungen für dieses Album begonnen hat. Im Vergleich zu „In Infinity“ hat sich musikalisch nicht wirklich viel getan. Die Band setzt auf durchgehend im Midtempo Bereich gehaltene Songs die mal mehr oder weniger nach PANTERA mit Death Metal Schlagseite klingen. Dies liegt nicht zuletzt an Sänger Marcel Stefanec, der zum Beispiel bei den ersten beiden Nummern „Days Of Suppression“ und „King Slave“ sehr an Phil Anselmo (Ex-PANTERA Sänger) erinnert. Wogegen er bei den Nummern wie meinem persönlichen Fave „Internal War“ mehr in die Death Metal Ecke geht. Bei „Back to Start“ singt er sogar mal clean. Die dazugehörige Musik ist dagegen leider nicht unbedingt Abwechslungsreich. Wie oben schon angesprochen bewegt sich die Band meist im Midtempo Bereich und stößt nur selten in andere Gefilde vor. Trotz des sehr guten Riffings würden ein paar schnellere Songs sicher nicht schaden. So bedarf es schon einiger Anläufe bis einem die Songs in wirklicher Erinnerung bleiben. Ein Pluspunkt von „Revenge For The Innocent“ ist der starke Sound, für den sich übrigens Stefan Köllner der Schlagzeuger von DOMAIN und Ex-SYMPHORCE verantwortlich zeigt. Die Gitarren klingen schön kraftvoll und so wird der Groove der Musik wunderbar transportiert.

 

Zusammenfassend kann man den zweiten UNBOUND-Output als sehr gelungen bezeichnen. Mit dem Debüt Album kann „Revenge For The Innocent“ auf jeden Fall gleichziehen. Ich persönlich würde mir halt nur etwas mehr Abwechslung und Tempowechsel wünschen. Es scheint, dass die Band ihren Stil auch noch nicht ganz ausgelotet hat. Sie befindet sich aber definitiv auf dem richtigen Kurs. In unserem Forum (das ihr natürlich alle besuchen solltet!) fragte letztens jemand nach guten Death Metal Bands die ausschließlich in mittlerer Geschwindigkeit zu Werke gehen. UNBOUND wären hier nachträglich mein Tip, auch wenn Sie keine reinrassige Death Metal Band sind. Hört mal rein!

 

Anspieltipps: “Internal War”, “King Slave”, “Back To Start”... (Online 29. April 2004)

Patrick Weiler



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