The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Farmer Boys - The Other Side (8/10) - Deutschland - 2004

Genre: Alternative Metal
Label: Nuclear Blast Records
Spielzeit: 46:28
Band homepage: Farmer Boys

Tracklist:

  1. For The World To Sing
  2. Like Jesus Wept
  3. Once And For All
  4. Where The Sun Never Shines
  5. Intro
  6. In My Darkest Hour >mp3
  7. Stay Like This Forever >mp3
  8. The Other Side
  9. What A Feeling Like
  10. Trail Of Tears
  11. Home Is Where The Stars Are
  12. Get Crucified
Farmer Boys - The Other Side

Ich freue mich immer, wenn ich mich bei einer guten Band irre. Ich weiß, es mag seltsam klingen, aber so ist es. Ich dachte, FARMER BOYS wären eine zuckersüße Pop/Rock/Metal Band und rechnete mit dem schlimmsten als ich die Promo für „The Other Side“ erhielt. Zum Glück wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Lasst den „zuckersüß“-Teil und minimiert den „Pop“-Teil und ihr habt den Sound des deutschen Quintetts.

 

“The Other Side” ist ein Album, das beinahe jede Emotion eines Menschen erzeugt: Depression, Melancholie, Fröhlichkeit, Nachsinnen, Wut, Angst, Schuld, Befriedigung, Neugierigkeit, Bestimmtheit. Die atmosphärische Vielseitigkeit der Band und ihre experimentelle Herangehensweise ans Songwriting macht sie definitiv zu einem interessanten Hörerlebnis für fast jede Person, die heavy und gefühlvolle Songs mag.

 

Das Album enthält elektronische Elemente und viele Samples, die genauso wichtig sind wie der Rest der Instrumente, ich würde mich nicht wundern, wenn sie ihre Songs auf dem Keyboard schrieben bevor sie die Gitarren und alles hinzufügen würden. Lasst euch nicht in die Irre führen. Das hier ist kein DEPECHE MODE auf heavy oder so. Es gibt Solos, Melodien und schwere Riffs, geradewegs nach vorne, ja,  aber die Musik benötigt nicht mehr.

 

Das Unerwartete zu tun ist eine starke Macht auf “Deutschlands Metal Farm” (Metal Farm… versteht ihr ha ha ha… eh… egal… reiß dich zusammen, Frodi).  In „What A Feeling Like“ schleicht sich das James Bond Thema für nur einige Sekunden in den Sound, das ist unerwartet! „Home Is Where The Stars Are“ beginnt wie eine Gothic Metal Serenade, schlägt aber schnell in einen Up-Tempo-Rocker um.

 

Ich werde keine Tracks nennen, die stärker hervorstechen als der nächste, jeder Song ist für mich ein Hit. Wenn ihr ein arschtretendes Album wollt, bei dem alles am richtigen Platz ist, sei es Sound, Gesangsperformance, Metal Riffing, großartige Refrains, dann sollte „The Other Side“ eure Wahl des Tages sein. (Online 3. Mai 2004)

Frodi Stenberg



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss