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Stonehenge - Forgotten Faces (1/10) - Bulgarien - 1996

Genre: Hard Rock
Label: Marko's Music
Spielzeit: 54:18
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Come And Get It
  2. Lost
  3. Too Late
  4. Belief
  5. Move
  6. Switch Me Off
  7. Forgotten Faces
  8. Ocean Of Love
  9. One Night
  10. I Won’t Let You Go (No Way)
  11. Hey You
Stonehenge - Forgotten Faces

Ich kann mir gut vorstellen, wie sich dieser Haufen im Schlafzimmer des Gitarristen, das man als Tonstudio umfunktioniert hat, versammelt und darüber diskutiert, welchen Namen man der Band geben solle. Diese Diskussion würde sich normalerweise um einen Namen drehen, der zeitlos klingen sollte, ein Name, der die raue Essenz des Heavy Metal umfassen sollte, ein Name, der eine Botschaft aussenden würde. Ein Name, der es auf den Punkt bringen würde. Es dürfte ein paar Minuten gedauert haben, bis sie diesen Namen gefunden hatten. Und Junge, wie sehr haben sie damit das Ziel verfehlt. Unglaublich.

 

Mit einem Namen wie STONEHENGE kann man ja nur an seltsame Gnome a la SPINAL TAP denken – die zu den lustigsten Dingen zählen, die je auf Zelluloid gebracht wurden. Auf der anderen Seite könnte man aber auch an die Dunkelheit von BLACK SABBATH denken.

 

Jedoch haben die Bulgaren ihr Ziel komplett verfehlt. Anstatt mit pulverisierenden Riffs und bombastischem Drumming aufzukreuzen, das ihren Sound mit dem Namen in Einklang bringen könnte, spielen STONEHENGE einen völlig herkömmlichen US Hard Rock, den man am ehesten mit MÖTLEY CRÜE oder SKID ROW vergleichen könnte. Und das ist so absurd und ironisch, dass man doch an SPINAL TAP denken könnte.

 

„Forgotten Faces“ wurde bereits vor acht Jahren aufgenommen und das hört man. Vielleicht wären STONEHENGE auf dem Höhepunkt der ganzen Spandex und Haarspray Zeit erfolgreich gewesen. Und mit erfolgreich meine ich, dass sie damit vielleicht ein wenig am US Hard Rock hätten kratzen können. Doch Bulgarien ist weit weg von den USA.

 

Falscher Name. Falsche Songs. Falsche Zeit. Eigentlich ist hier alles falsch, ausgenommen von ihrem Sinn für Humor was den Bandnamen anbelangt. (Online 9. Mai 2004)

Chris Doran



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