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Invoid. - Sick Creature Domination (6/10) - Deutschland - 2004

Genre: Death Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 38:51
Band homepage: Invoid.

Tracklist:

  1. Sick Creature Domination
  2. Thoughtmachine
  3. Endtime Dance
  4. Mad Killer
  5. November
  6. Assimilation
  7. Genesis Plains >mp3
  8. Dawn
  9. Act Of Revenge
  10. Invoid.
Invoid. - Sick Creature Domination

Here we go again! Eine weitere deutsche Band, die die alten Tage des Death Metals mag, gibt momentan viele davon, nicht?

 

INVOID.. Der Punkt ist kein Vertipper. Würde ich eher mit einer aufstrebenden Nu-Metal Band in Verbindung bringen. Macht einfach den Punkt weg und fertig haben wir den klassischen Namen einer Death Metal Band, hehe. Beim Betrachten des Artworks schloss ich auf Grindcore, aber auch hier lag ich daneben.

 

„Sick Creature Domination“ ist der zweite, selbst produzierte Output der Band. Sie spielen einen recht vorhersehbaren Mix aus melodischem und hartem Death Metal mit leichten Thrash Elementen im Opener, manchmal auch mit ein paar zu vielen, künstlichen Harmonien. „Thoughtmachine“ gefällt mir schon besser, die Musik ist langsamer und hat ein melodisches Solo am Ende und auch das Songwriting erzielt seinen Effekt.

 

Die gewöhnlichen Zutaten sind vorhanden, die duellierenden Gitarren (schöne Leadgitarre übrigens), die knallenden Drums und die boshaften Vocals, lediglich der Bass erfüllt noch mehr als einfach seinen Zweck als Raumausfüller, was mir in dieser Stilart immer gut gefällt. Die Basslinien sind freier gehalten, manchmal sogar fast schon funkig, nicht schlecht (hört nur mal „Mad Killer“ oder „November“, das ist doch mal ein toller Basssound).

 

Blastbeats sind auch vorhanden, aber nicht zu sehr, die Band geht eher melodisch und groovend in ihren Arrangements vor. Ein Beispiel ist das effektive Riffing und die tollen Melodien (ganz klar die alte Schule) in „Genesis Plains“, dies ist genau dieser Old School Klang, den jeder Metalhead mag. „Dawn“ ist dann das kürzeste Stück harter Musik, das ich seit langem gehört habe, sind auf jeden Fall dreizehn unnütze Sekunden Musikklang.

 

Die Hardcore-artigen Vocals sind aber wenig herausfordernd, zu basisch und sie haben keine Power um etwas erreichen zu können. Ein oder zweimal sind sie ganz effektiv, ansonsten können sie wenig beeindrucken.

 

Der Sound wurde von den Bandmitgliedern selbst produziert und sie mögen es rau, das ist sicher. Knallende Drums und ein dreckiger Gitarrenklang, dies ist „Pflicht“ bei jedem Underground Release, hehe, aber wie gesagt, der Bass ist sehr schön.

 

„Sick Creature Domination“ ist wenig originell, hat aber einen ordentlichen Sound (wie so viele andere auch). Nichts Besonderes. (Online 13. Juni 2004)

Frodi Stenberg



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