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Divinity Destroyed - s/t (8,5/10) - USA - 2003

Genre: Progressive Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 17:13
Band homepage: Divinity Destroyed

Tracklist:

  1. Ascension
  2. November
  3. December
  4. Transubstantiation
  5. The Sun, The Moon, The Earth, And The Rain
Divinity Destroyed - s/t

DIVINITY DESTROYED im Doppelpack. Gemeinsam mit “Eden In Ashes” erreichte mich auch eine selbstbetitelte EP im edlen weißen DigiPak, mit fünf weiteren Songs. Natürlich stellt sich dabei die Frage, was die New Jersey-Band damit bezweckt, eine 32-minütiges Mini-Album und dann noch eine EP mit gerade etwas mehr als 17 Minuten Spielzeit im gleichen Jahr herauszubringen. Nun, eine wirkliche Antwort offizieller Art habe ich keine, aber sobald die Musik ertönt, wird es doch durchaus klarer.

 

„Ascension“ ist ein reines Klavierinstrumental, sehr gefühl-, aber gleichzeitig auch kraftvoll instrumentiert, nahtlos übergehend in „November“, auch mit sehr starker Konzentration auf das Gefühl, weniger auf Härte oder Komplexität aus, mit ausgefeilten Gesangslinien von Mark Ward, teils auch mehrstimmig eingesetzt, hier zeigen DIVINITY DESTROYED eine ganz andere Seite ihres Sounds auf, die sich doch durchaus vom Material auf „Eden In Ashes“ unterscheidet.

 

„December“ beginnt mit dem Klang eines Gewitters und Regens, um dann in einen schleppenden Song mit ausdrucksstarkem Gesang und ein paar akzentuierenden Growls im Hintergrund überzugehen, der sich dann stetig wandelt, dabei aber dennoch eingängig bleibt, nie jedoch die Grundatmosphäre des Songs verlierend. Und wieder geht der Song dann übergangslos in „Transubstantation“ über, rhythmischer mit recht epischen Keyboards ausgestattet und hier ausgesprochen starken Vocals, die im Refrain etwas aggressiver werden und gegen Ende des Songs auch mal ordentlich schnell wird. Das abschließende „The Sun, The Moon, The Earth, And The Rain” nimmt diesen Song auf, geht dann aber in einen Kanon über, unter dem auch die Musik immer intensiver wird.

 

Ein recht deutlicher Unterschied zu „Eden In Ashes“ wird also eigentlich die gesamte Spielzeit hinüber recht deutlich, dennoch stellt vor allem Mark Wards Stimme sicher, dass die Songs trotzdem stets DIVINITY DESTROYED bleiben. Wann wird diese Band mit einem Vertrag ausgestattet? Verdient haben sie es absolut! (Online 14. Juni 2004)

Alexander Melzer



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