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Genius - A Rock Opera-Episode 2-In Search Of The Little Prince (8,5/10) - Italien - 2004

Genre: Heavy Metal
Label: Frontiers Records
Spielzeit: 79:50
Band homepage: Genius

Tracklist:

  1. He Will Die
  2. Playing In Their Dreams
  3. He Won’t Escape
  4. Valley
  5. Beware
  6. My Dear Son
  7. What He Has To Say
  8. All My Fault
  9. To Be Free
  10. Fight Again
  11. Far Away From Here
Genius - A Rock Opera-Episode 2-In Search Of The Little Prince

GENIUS – ein reichlich selbstbewusster Name für ein Projekt. Daniele Liverani von EMPTY TREMOR hat hier wieder einmal eine ganze Reihe an hochkarätigen Namen ins Studio geholt, um den zweiten Teil seiner Rock-Oper zu verwirklichen, unter dem Titel „A Rock Opera – Episode 2: In Search Of The Little Prince“.

 

Ein paar dieser Namen gefällig? Mark Boals (RING OF FIRE, Ex-Yngwie Malmsteen), Daniel Gildenlöw (PAIN OF SALVATION), Oliver Hartmann (EMPTY TREMOR, Ex-AT VANCE), Russel Allen (SYMPHONY X), Eric Martin und viele mehr. Liest sich gut an? Hört sich auch ebenso gut an, vertraut mir!

 

„He Will Die“ legt mit treibenden Double-Bass und großen Chören vor, eine herrliche Gesangsleistung von Mark Boals oben drauf, ein mehr als gelungener Einstand für dieses Album! „Playing In Their Dreams“ gleich darauf zeigt, dass man auch im Reiche der klassischen Rock-Ballade zu Hause ist, sehr gefühlvoll instrumentiert und mit einer ebenso gefühlvollen Performance von Daniel Gildenlöw gekrönt, während man bei „He Won’t Escape“ gleich ordentlich in SYMPHONY X-Manier durch die Prärie brettert, passenderweise mit einem glänzend aufgelegten Russell Allen am Mikrofon, alles nur etwas epischer angelegt, auch sehr stark geworden!

 

Selbst die gesprochenen Überleitungen sind mit Effekten und teils auch Musik unterlegt und werden nie langweilig, wie z.B. vor „Valley“, das selbst irgendwie beschwingt daherkommt. Eric Martins unverkennbare Stimme macht „My Dear Son“ dann beinahe zu einem vergessenen MR.BIG-Song, Klasseballade, „All My Fault“ bringt dann eine deutlich größere Prog-Schlagseite und gleich die erste Gesangseinlage ist so unverkennbar Johnny Gioeli, dass es eine wahre Wonne ist.

 

Die Mischung aus einigen Balladen, epischeren Songs und teilweise der vollen Power Metal-Keule mag für manch einen vielleicht etwas viel und teilweise auch etwas abrupt sein, aber dennoch ist es Daniele hier gelungen, ein sehr zusammenhängendes, teilweise dramatisches und vor allem gutes Album zusammenzustellen, das nicht nur von den spannungsgeladenen Songs, sondern auch in sehr starkem Masse von den herausragenden Gesangsleistungen der Charaktere lebt und bestimmt wird, die dem Ganzen gemeinsam mit den Erzählstücken einen richtigen Opern/Theater-Charakter verleihen.

 

Und wie RING OF FIRE’s Philip Bynoe (der Erzähler) zum Ende sagt: To be continued… (Online 11. Juli 2004)

Alexander Melzer



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