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Nightingale - Alive Again (8/10) - Schweden - 2003

Genre: Progressive Rock
Label: Black Mark
Spielzeit: 49:28
Band homepage: Nightingale

Tracklist:

  1. Recollections
  2. Shadowman
  3. The Glory Days
  4. Falling
  5. Into The Light
  6. Eternal
  7. State Of Shock
  8. The One
  9. Shadowland Serenade
  10. Forever And Never
Nightingale - Alive Again

Progressive Rock ist nicht wirklich meins, aber meine Bewunderung für einen Mann wie Dan Swanö reicht aus, um mich sein aktuellstes NIGHTINGALE namens „Alive Again“ (mit dem Untertitel „The Breathing Shadow Part IV“) Album reviewen lassen zu wollen, was zu meiner Überraschung eine wunderschöne Prog Rock CD ist, welche den fünften Teil eines kontinuierlichen Konzepts aufzeichnet, das mir völlig unbewusst war. Na ja, man kann jetzt einfach nicht alles verfolgen, stimmt’s?

 

Nun, wenn Swanö ein Album veröffentlicht, ist es immer am besten, das Unerwartete zu erwarten, da dieser Typ alles ist außer gewöhnlich und vorhersagbar, ein musikalisches Genie, das sich gerne beschäftigt hält, eine Art schwedischer Townsend.

 

Nachdem ich das Album jetzt einige Zeit lang gespielt habe, merke ich, dass ich es sehr mag. Das Album ist mir schnell ans Herz gewachsen, es gibt eine großartige Atmosphäre in den Songs und Melodien scheinen wichtiger zu sein als die Präsenz von gewöhnlichen Rock-Faktoren. Swanös Vocals sind inspirierend, sehr emotional mit Harmonien, die für einige Zeit in eurem Kopf hängen bleiben werden.

 

Musikalisch kommt der Mann ziemlich viel herum, aber er verlässt nie die Progressive-Begrenzungen. Es gibt etwas routiniertes Songwriting in Songs, die „simpler“ sind und mit weniger Instrumentalpassagen eher auf den Punkt kommen („State Of Shock“, „Falling“ und „Into The Light“), während die epischeren und „wirklichen“ Progressive-Stücke, wie das elfminütige „Eternal“, nachdenklich und gut geschrieben sind und all eure Sehnsüchte enthalten, falls ihr Emotional Prog Rock mögt.

 

Ich mag wirklich die akustischen und klaren Gitarren, die mit der Gesamtatmosphäre verbunden sind; sie spielen auf dem Album eine wichtige Rolle, gibt ihm sozusagen etwas Identitätswert und ohne sie wäre es ziemlich einfach, „Alive Again“ mit anderen Platten dieses Genres zu assoziieren.

 

Es ist kein Geheimnis, dass Swanö den Sound der 70er liebt; er hat für dieses Album einen großartigen Sound erschaffen, der frisch, aber irgendwie retro ist (dank der Keyboards).

 

Ein großartiges Album, das mich auf viele Weisen überrascht hat, jeder, der die sanftere Seite des Prog Rock/Metal mag, sollte diesem Album einen Durchlauf gewähren. (Online 12. August 2004)

Frodi Stenberg



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