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MINDGRINDER ist die nächste aufsteigende Death Metal Band aus der norwegischen Metal-Szene und enthält Cosmocrator (Bass, Vocals und Programmierung), der mit solchen wie Bands wie ZYKLON, WINDIR und SOURCE OF TIDE gearbeitet hat, sowie Nitrous, der sich um die Gitarrenaufgaben kümmert. „Mindtech“ wurde Dezember 2000 aufgenommen, aber aufgrund finanzieller Probleme bei Sound Riot, dem Label, welches das Album ursprünglich veröffentlichen sollte, mussten sie das Album selbst aufkaufen. Nachdem sie Ende 2003 bei Nocturnal Art Productions unterschrieben haben, wurde das Album endlich veröffentlicht.
Es ist schwer, MINDGRINDER’s Death Metal zu kategorisieren, da sie viele verschiedene Stile in ihre Musik einfließen lassen. Das erste, was mir aufgefallen ist, war die kristallklare Produktion (im wohlbekannten Akkerhaugen Studio aufgenommen) und der Gebrauch von Samples, die dem Album einen Industrial-Touch geben. Der Gebrauch eines Drumcomputers sorgt für eine plastisch klingende Blastbeat Hölle, was heutzutage der neue Trend im extremen Metal geworden zu sein scheint. Während einige der Tracks semi-melodischer, grooviger Death Metal auf amerikanische Art sind, präsentieren andere Tracks melodische Riffs und sogar mit klaren Vocals gesungene Refrains. Einer der Tracks, der wirklich im Kontrast zu dem restlichen Material steht, ist „Starspawned Vision“, ein Track, der wie etwas aus der Göteborg-Szene kommendes klingt. Der abschließende Track „Soul Inferno“ präsentiert melodische Keyboards und einen mit klaren Vocals gesungenen Refrain, wodurch er ein bisschen wie EMPEROR auf ihren letzten Platten klingt.
Das auf diesem Debüt präsentierte Material ist sehr beeindruckend, aber ich fürchte, dass es für seinen eigenen Nutzen ein wenig zu abwechslungsreich sein könnte, da es ziemlich unterschiedliche Stile des Death Metal enthält. Aber wenn ihr ein aufgeschlossener Death Metal Fan seid, der nach einer anderen Death Metal Platte sucht, solltet ihr das hier abchecken. (Online 21. August 2004)
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