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Bei Songtiteln wie “Sodomize The Armless Child With A Pneumatic Drill“ und “Anal Sex With A Leper” ist es leicht, zu vorgefertigten Schlüssen über ERADYKATE zu kommen, und während sie nicht zwingend total schlecht sein mögen, setzt es bestimmte Grenzen. Nun, das alte Sprichwort „beurteile ein Buch nicht nach seinem Cover“ erweist sich als wahr, außer dass es hier, nehme ich an, heißt beurteile eine Band nicht nach ihren Songtiteln.
Statt hirnlosem Porno-Grind liefern ERADYKATE fantastischen Technical Death Metal mit kurzem Aufblitzen Cynic-inspirierter Passagen ab. Sie halten die Dinge in Sachen Heaviness abwechslungsreich und können mit Leichtigkeit zwischen einer mehr Standard Death Metal Heaviness zu einem viel heftigeren Brutal Death Metal Sound wechseln, der den Hauptteil der CD ausmacht.
Obwohl ich sicher bin, dass das hier, bis jetzt, wie eine ziemlich standardmäßige Scheibe für dieses Genre klingt (außer des CYNIC Bezugs), kann ich euch versichern, dass ERADYKATE alles sind, nur nicht das. Erstens macht die Verschmelzung von Technical Death Metal und catchy groovigen Rhythmen diese Scheibe von den ersten Sekunden von „69“ an erfreulich. Die andere sofort auffallende Sache ist der klare und volle Basston, der einfach so viel zum Sound der Scheibe beiträgt.
Während Vergleiche mit einer Handvoll Bands möglich sind, haben ERADYKATE es geschafft, sich in der Welt des Death Metal ihren eigenen kleinen Abschnitt auszumeißeln, einen, der hoffentlich nicht unbemerkt bleiben wird. (Online 22. August 2004)
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