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Kimaera - God’s Wrath (10/10) - Lebanon - 2004

Genre: Doom Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 10:32
Band homepage: Kimaera

Tracklist:

  1. God’s Wrath >mp3
Kimaera - God’s Wrath

Während meiner langen Tage auf der Arbeit höre ich “The Metal Observer Radio” und wenn ich alleine bin, tendiert die Lautstärke dazu, im Laufe der Zeit ein wenig zu eskalieren. Es war während einer dieser den ganzen Tag andauernden Hörsessions, als mir KIMAERA vorgestellt wurden. Ich war sofort beeindruckt.

 

Es gibt nichts verlockenderes, als eine Band, die dazu tendiert, von dem bereits eroberten Boden des Metal Schlachtfelds abzuweichen. Es ist schön, ab und zu mal etwas anderes zu hören, und das ist es, was mich zu KIMAERA hingezogen hat. Die Musiker, die diese Band bilden, sind nicht viel älter als ich (wobei der Jüngste 23 ist, glaube ich) und ich habe keine Angst, in das unvermessene Territorium vorzudringen, das die weitläufige musikalische Welt bildet.

 

“God’s Wrath” wurde im März 2004 selbstständig veröffentlicht. Es gibt innerhalb der kurzen Zeit, die diese CD dauert, so viel zu entdecken. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich diese CD gespielt habe, und ich höre immer noch Dinge, die ich beim ersten Mal übersehen habe.

 

Das Album beginnt mit einem tiefen, grollenden Growl, unterstützt von einem steten Double Bass Drumbeat und Gitarrenunterhalt. Dann wird man, nicht mal eine Sekunde später, mit einem symphonischen und klassischen Klavierstück begrüßt. Bevor man weiß, wie einem geschieht, ist es zu den langsamen, tiefen Growls zurückgekehrt. Eine Geige beginnt langsam, sich in das Stück einzuschleichen, und in der Sekunde, wo man sie hört, merkt man, dass man ihr die ganze Zeit zugehört hat.

 

Es gibt nicht nur aggressive männliche Vocals, sondern die Dinge werden mit den atemberaubenden Talenten der opernhaften weiblichen Sängerin Sharon ausgeglichen. Ihr Gesangsstil ist fast trance-artig und lässt dich in einer totalen Verwirrung zurück, bis man von den dröhnenden Growls und Gitarren von Jean-Pierre wieder in die Realität zurückgerissen wird.

 

“God’s Wrath” ist nicht weniger als ein bezauberndes Kunstwerk. Jeder einzelne Aspekt davon hat mich in totalem und vollständigem Staunen zurückgelassen. Ich hatte nie so viele dunklere, mit einem Mal zusammengefügte Genres gehört. Es gibt ein bisschen etwas für jeden Metal-Fan. Ich empfehle sehr, sich die Zeit zu nehmen, um zu der Webseite der Band zu gehen und abzuchecken, was sie anzubieten haben. Der Track „God’s Wrath“ ist unter dem obenstehenden Link erreichbar.

 

Ich hatte die Freude, über E-Mail mit Sabine zu reden, um diese CD nebst der Chance, sie zu reviewen, zu erhalten und ich würde ihr und ebenso dem Rest von KIMAERA hier einfach gerne ein großes Dankeschön dafür aussprechen, dass sie sich die Zeit genommen hat, mit mir in Kontakt zu bleiben und mir dieses Album zu schicken. Beste Wünsche an alle von euch und viel Glück mit euren zukünftigen musikalischen Bemühungen. (Online 4. September 2004)

Jennifer Richards



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